Europ. Fernwanderweg E1

32. Tag von Altenbeken nach Detmold

Wenn ihr auf die Landkarte schaut, dann seht ihr, da komm ich so schnell eigentlich nicht hin. Eine Zugfahrt war fällig. Es war extrem schwierig ein Quartier für Pfingsten zu finden. So bin ich erst einmal mit S-Bahn und Bus gen Süden gefahren um mal wieder für drei Tage die Wanderrichtung zu wechseln. Im Nahverkehr unterwegs zu sein ist immer spannend. Bushaltestellen, schwer zu finden, Pläne widersprechen sich, Haltestellen werden verlegt, leztendlich hat alles geklappt.

Der Weg ist ja seit zwei Tagen bergig, da habe ich doch tatsächlich etwas Muskelkater in den Waden. Aber nach einer Viertelstunde sind die Muskeln warm und alles läuft wie geschmiert.

Vorbei ging es an den Externsteinen. Imposante Sandsteinriesen die sogar von jedem bestiegen werden können. Dementsprechend war an diesem Platz viel los.

Ich bin jetzt im Teutoburger Wald unterwegs und das bedeutet auch. Das Hermannsdenkmal ist nicht weit.

Ein ordentlicher Aufstieg war angesagt, aber dann ist eine beeindruckende Anlage zu sehen.

Mein heutiger Zielort ist Detmold. Unvermutet bin ich hier beim Straßentheaterfestival gelandet und den Rest des Nachmittags hängen geblieben. Auch wenn viel los war, war es eine völlig entspannte Atmosphäre und die Leute hatten keine Eile. Einfach schön zum Genießen.

Leider liegt mein Quartier 5km außerhalb der Stadt und ich kann das Abendprogramm nicht sehen.

Europ. Fernwanderweg E1

31. Tag von Bad Müden nach Hameln

Beim Verlassen von Bad Müden, habe ich doch noch einige Schützenscheiben an Hausgiebeln erblickt. Also scheinbar eine Tradition mit der Zielsicherheit an der Hauswand zu werben.

Ansonsten war der Weg eher unauffällig. Eine angenehme, mit 22km etwas kürzere Tour.

Gegen Ende verlief sie einige km parallel mit dem E11

Die km Angaben unterwegs sind spannend . Diese beiden Wegweiser stehen links und rechts des gleichen Weges und zeigen in die gleiche Richtung.

Gestimmt haben beide nicht.

Na ja eine Tour ist zu Ende wenn ich am Ziel bin, das dauert dann auch meistens länger.

Der erste Blick von oben auf Hameln.

Ein paar Bilder von der Stadt des Rattenfängers. Das wird hier an jeder Ecke vermarktet.

Drei Ansichten eines Hauses. Richtig gut schaut der Giebel zur Hauptstrasse hin aus.

Das Fundament ist auch interessant

Viel Fachwerk und andere Prachtbauten.

Aber auch in der großen Kreisstadt mit viel Tourismus gibt es jede Menge Leerstand in der Innenstadt. Und der Schein trügt. Hinter der Fassade sind die Häuser auch oft recht baufällig.

Jetzt kann noch jeder mal überlegen welcher Fluß das ist.

Ja, ich bin an der Weser und im Weser Bergland angekommen.