Goldsteig

13.9. 19. Tag von Klingenbrunn über den Rachel nach Frauenau

So, unser letzter Gipfel auf der Tour. Mit der Waldbahn das kostet nichts, wenn man Inhaber einer Gästecard ist, ging es nach Klingenbrunn. Von dort hinauf suf den Rachel.

Anfangs neben einem Bach entlang. Oben das Bild das wir von den südlichen Nationalparkgipfeln kennen. Der Sturm Kyril hat 2007 alles kahlgefegt und der Borkenkäfer besorgte den Rest.

So langsam kommt der Nachwuchs hoch.

Abwärts wählten wir den Weg nach Frauenau und den Rest des Weges legten wir wieder mit dem Zug zurück.

Damit endet unsere Tor morgen fahren wir wieder nach Hause.

Ein Fazit zum Goldsteig. Keine allzu schwere Streckenführung auch für weniger gut Trainierte geeignet. Sehr gut markiert, es gab kaum Unklarheiten.

Die viel gepriesene regionale Küche, wir haben sie fast nicht gefunden. Überall die gleichen Speisekarten, extrem Fleischlastig, sehr schade.

Ansonsten landschaftlich beeindruckende Streckenteile, vielfältige Landschaften, ein Weg den wir genossen haben.

Goldsteig

12.9. 18. Tag von Zwiesel über den großen Falkenstein nach Zwiesel

Hört sich nach mehr an als es war. Zuerst eine Busfahrt bis Zwieselerwaldhaus und von dort auf den gr. Falkenstein. Eine gemütliche Bergtour. Wir hatten natürlich wesentlich weniger Gepäck, der Rest durfte im Hotel bleiben. Aber auch so stellte uns weder die Steigung noch der Weg vor große Schwierigkeiten. Eine entspannte Wanderungen hinauf. Nachdem wir zeitig losgefahren sind, hielt sich der Trubel oben in Grenzen. Auch hier eine tolle Fernsicht.

Auf unserem Abstieg nach Zwiesel waren wir dann wieder ganz allein unterwegs.

So schaut es dann von unten aus

Jetzt fehlt uns nur noch der Rachel. Auch den werden wir morgen extra begehen. Es gibt zwischen Bayerisch Eisenstein und Mauth fast keine Übernachtungsmöglichkeiten. Die 2 Hütten haben bedingt durch Corona fast keine Kapazitäten und am Wochenende schon gar nicht. Also bleibt uns nur diese Lösung.

Natürlich wäre eine durchgehende Wanderung von Gipfel zu Gipfel schön gewesen, aber auch so ist es in Ordnung.

Goldsteig

11.9. 17. Tag von Arber Schutzhaus nach Zwiesel

Der Name Schutzhaus ist irreführend. Da können sich viele Pensionen strecken um die Qualität der Zimmer zu erreichen die hier angeboten werden. Hier fühlt man sich wohl.

Das mit dem Sonnenaufgang klappte auch nur eingeschränkt. Der Himmel war Wolkenverhangen. Trotzdem hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Die Stimmung ist einfach besonders, so früh am Tag.

Danach gab es Frühstück und dann begann ein langer Abstieg nach Zwiesel. Übers Wochenende sind die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten die es gibt restlos ausgebucht. So müssen wir ins Tal. Anfangs steil über viele Steine und Felsbrocken. Trotzdem gut zu wandern.

Ab Seeschleife verlassen wir den regulären Goldsteig und wandern auf einer Alternativroute entlang des Großen Regens. Anfangs noch auf Schotterstraße bis zum Arbersee. Um diese Zeit war noch nicht viel los.

Danach verlief der Weg auf Waldpfaden, vorbei an wirklich alten Bäumen und einem Moor. Wunderschön!

Kuriosität am Wegesrand
Der Herbst wirft seine Schatten voraus, die ersten bunten Blätter

Wir waren schon am frühen Nachmittag in Zwiesel, so gab es noch einen Spaziergang durch die Innenstadt. Hier finden großer und kleiner Regen zusammen und dann ist es nur noch der Regen.

Ein großer Betrieb der das hier auf die „Gläser“ gestellt hat.

Morgen fahren wir mit dem Bus hinauf nach Zwieselerwaldhaus. Von dort geht es auf der regulären Route über den großen Falkenstein und wieder hinunter nach Zwiesel. So haben wir nur das kurze Stück von Seeschleife über Bayerisch Eisenstein nach Zwieselerwaldhaus verpasst.

Goldsteig

10.9. 16. Tag von Arnbruck nach Arber Schutzhaus

Die 8 -1000er Tour. So wird dieser Tag im Heft zum Goldsteig beschrieben. Der Weg führt über acht Gipfel die alle über 1000m hoch sind. Höhenmeter kommen natürlich viel viel weniger zusammen. Trotzdem doch anstrengend. Anfangs war es zwar bedeckt aber immerhin die Sicht war noch gut. Deshalb können sich die ersten zwei Gipfelbilder sehen lassen.

Mühlriegel 1080 m
Ödriegel 1156 m

Die Aussichten vom Schwarzeck, Reischflecksattel, Heugstatt und Enzian verschwanden dann im dichten Nebel. Sicht unter 50 m.

Oben meist viele Blaubeerstreucher und Gräser und die neuen Bäume die seit 2008 wachsen werden auch langsam größer

Ab dem kleinen Arber war der Spuk vorüber.

Da ist das Werk bald getan, wir sind wieder im Nationalpark und der Borkenkäfer lebt ungestört

Vor uns war dann der erste Blick auf den gr. Arber möglich

Die Einrichtungen unserer Bundeswehr sind weithin sichtbar

Auch das letzte Stück ist irgendwann geschafft und die Aussicht, einfach grandios, angeblich bis zum Wilden Kaiser. Der liegt dann ja fast vor meiner Haustür. Mit viel gutem Willen meint man die Alpen zu sehen.

Da musste ich unbedingt rauf
Das Arber Schutzhaus, hier übernachten wir

Das Wetter ist nicht optimal und schon ist, trotz Seilbahn nichts los.

Mit der Beobachtung vom Sonnenuntergang am großen Arber wird es nichts. Die Nebelschwaden ziehen herauf, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Wecker ist gestellt und wir hoffen auf den Sonnenaufgang.

Goldsteig

9.9. 15. Tag von Schönbuchen nach Arnbruck

Heute ging es über mehrere Gipfel, vorbei an der Räuber Heigl Höhle bis zur Kötztinger Hütte.

Blick aus dem Fenster unserer Pension um 7.00 Uhr.
Unser Weg heute fast immer über Stock und Stein
Kötztinger Hütte
Ausblick von den Felsen
Blick von der Hütte aus, über diesen felsigen Kamm führt der weitere Weg

Vorbei an Felsgruppen bis zu den Rauchröhren, hier sind auch Kletterer unterwegs

Rauchröhren

Nachdem der Berggasthof heute Ruhetag hat mussten wir noch für die Übernachtung ins Tal nach Arnbruck absteigen. Wir haben allerdings Glück das morgen früh ein Rufbus bis zum Berggasthof hoch fährt und wir uns dadurch die zusätzlichen 90 Minuten Aufstieg sparen können.

Zufällig sind wir da in einem touristischen Hotspot, dem Glasdorf gelandet. Da sind wirklich viele Leute unterwegs.

Morgen geht es dann zum Arber hoch wo wir oben im Arberhaus übernachten werden.

Goldsteig

8.9. 15. Tag von Furth im Wald nach Schönbuchen

Wettermässig haben wir mit diesem Urlaub viel Glück. Heute war ein Traumtag bei wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen.

Hier noch ein paar Bilder von Furth im Wald

Rathaus

Als erszes waren wir auf Einkaufstour. Wir wussten schon, dass es heute Abend mit der Verpflegung nicht klappen wird.

Anfangs ging es im Tal entlang der Chamb ganz gemütlich und entspannt los. Es gibt seit 2 Tagen 2 kleine Wandergruppen die wir immer mal wieder treffen. Teilweise im Hotel oder nur auf dem Weg. Da ergeben sich doch ein paar Gespräche, ansonsten ist ja nicht allzuviel los.

Nach 2h kamen wir dann alle ordentlich ins Schwitzen. Der finale Anstieg auf den Hohen Bogen war fällig. 300 Höhenmeter auf 1000m Länge, doch ordentlich steil, das meiste Gott sei Dank im Schatten. Oben war dann das Gelände abgesperrt. Wartungsarbeiten an der Antennenanlage des BR, schon beeindruckend aus der Nähe.

In zwei Kilometer Entfernung gab es eine bewirtschaftete Hütte. Ein kühles Getränk und ein ordentliches Essen einfach klasse.

Nach jedem Aufstieg folgt ein Abstieg, der verlief weitaus gemütlicher.

Luxus für den Wanderer – eine Brücke über einen Bach
Der Ausblick auf die nächsten Berge von Morgen
Rückblick auf den Hohen Bogen
Goldsteig

7.9. 14. Tag von Waldmünchen nach Furth im Wald

Einmal Berg rauf dann wieder runter, mehr ist heute nicht. Also lang bergauf dann lang runter. Der erste Gipfel, der Klammerfelsen bietet gleich einen Aussichtsturm natürlich mit super Aussicht hinüber nach Tschechien.

Ehemaliger Horchposten auf tschechischer Seite

Immer weiter hinauf geht es bis zum Gipfel Gibacht. Zur Zeit des Eisernen Vorhangs nur von Westen aus zu begehen und Landesgrenze nach Tschechien. Jetzt gibt es sogar Verbindungswege, alles von der EU gefördert. Am Drei-WappenFelsen wird deutlich, dieser Grenzpunkt wurde schon 1766 festgelegt. Von Bayern, Böhmen und oberer Pfalz.

Gipfelbilder

Den nächsten Gipfel Reisseck ziert ein gläsernes Kreuz und prompt treffen wir ein paar Wanderer. Der dazugehörige Parkplatz ist nicht weit.

Von hier aus sehen wir zum ersten Mal auf Furth im Wald runter.

und die nächsten Bergziele für morgen, wie hoher Bogen und Eck werden sichtbar. Ja und dann beginnt endlich der Abstieg nach Furth im Wald das wir dann nachmittags erreichen.

Goldsteig

6.9. 13. Tag von Grassersdorf nach Waldmünchen

Wir haben viel Glück mit dem Wetter,  wieder Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen. Heute führte der Weg nur vereinzelt durch Wald. Anfangs auf Fahrradwegen an der Schwarzach entlang, deshalb viel Teer oder breite Schotterwege.

Rathaus in Rötz

In dieser Gegend sehen wir nur zwei Sorten von Feldern. Mais und Grünland, hauptsächlich Viehzucht und Biogas.

Pause an der Schwarzach, ein hübsches Fleckchen lud zu einem Fußbad und Nickerchen ein.

Zuletzt mussten wir das Tal wechseln, also einmal rauf und runter bis wir in Waldmünchen waren.

Blick von oben zurück ins Tal der Schwarzach
Waldmünchen von oben
Goldsteig

5.9. 12. Tag von Oberviechtach nach Grassersdorf

Tolles Wanderwetter, tolle Wege, tolle Landschaften.

Ein schöner Tag begann mit strahlend blauem Himmel.

Unsere Unterkunft in Oberviechtach hatte ja schon eine Besonderheit zu bieten. Der Gasthof war auch im Besitz von 2 Kinosälen. Eine Kombination die es heutzutage kaum noch geben dürfte.

Burg Murach

Nachdem immer ein laues Lüftchen wehte, waren die warmen Temperaturen super auszuhalten.

Auch über diese sanft gewellte Hügellandschaft bekommen wir im Laufe des Tages doch etliche Höhenmeter zusammen das ist nicht zu unterschätzen.

Weiter ging es durch das Naturschutzgebiet Prackendorfer Moos.

Mitten in diesem Gebiet trennt sich der Goldsteig in eine Süd -und Nordroute. Wir gehen auf der Nördlichen,  mit der wir ja in Passau auch begonnen haben, weiter.

Unser Zielort liegt etwas abseits der Route, aber näher am Weg gibt es keine Unterkunft. Heute haben wir noch von einer Wirtin erfahren,  dass viele sich dann von Hotelbesitzern vom Weg abholen lassen.  Wir wollen unser Ziel schon immer zu Fuß erreichen, da kommen halt ein paar km mehr zusammen.  Morgen überschreiten wir die 300km Marke.

Goldsteig

4.9. 11. Tag von Trausnitz nach Oberviechtach

Strahlend blauer Himmel erwartete uns in der Früh und das Versprechen auf 26 Grad.

Im Tal unten wird die Pfreimd zu einem beachtlichen See aufgestaut.

ein Blick auf den Ort von der Staumauer aus

Der Weg führte heute zum größten Teil durch Wirtschaftswald. Das bedeutete breite Forststrassen. Auf denen kommen wir flott voran, aber auf Dauer etwas eintönig.

Bei den heißen Temperaturen war der Schatten aber eine Wohltat. Der nächste Ort war Tännesberg. Der hätte auch eine Burg, aber davon ist nichts mehr übrig. Aber von oben hatten wir eine super Aussicht. Ansonsten hat der Ort und die Umgebung so Einiges zu bieten und es hat uns dort gut gefallen.

Was wir hier in der Oberpfalz schon feststellen , beim Bäcker, Metzger und den Gasthäusern geben wir deutlich weniger Geld aus als im bayr. Wald, das gilt auch für die Übernachtungen.

Blick vom Schlossberg auf Tännesberg

Weiter führte der Weg auf einem Geolehrpfad, wirklich interessant.

Die Exponate kommen alle aus Niederbayern und der Oberpfalz

Normalerweise sehen wir unsere Zielorte schon von weitem, aber Oberviechtach liegt im Tal versteckt und wir mussten schon das Ortsschild passieren um etwas davon zu sehen.

Der Goldsteig führt eigentlich ein gutes Stück entfernt außen herum. Aber in dieser Gegend ist es nicht immer einfach als Fußgänger ein Quartier in annehmbarer Nähe zu finden und es kommen schon zusätzliche Kilometer zusammen um ein festes Dach über dem Kopf zu ergattern.