Europ. Fernwanderweg E1

34. Tag von Linderhofe nach Hameln

Ja, da bin ich wieder in Hameln bei sommerlichen Temperaturen und viel Wind.

Die heutige Etappe war sehr unterhaltsam, denn nur für kurze Zeit war ich allein. Los ging es schon, das ich beim Auschecken im Hotel einen Wanderer getroffen habe der sich allerdings gerade auf den Weg begab. Eine dreiviertel Stunde später habe ich ihn wieder getroffen. Wie er erzählte hat er schon gewußt das jemand kommt. Denn auf dem Weg lag ein Anwesen, das von einem Hund bewacht wurde der sein Revier wütend verteidigte. Jeder von uns beeilte sich mit mulmigen Gefühl daran vorbei zu kommen. Die nächsten drei Stunden sind wir zusammen gewandert. Henning hat drei Wochen Zeit und geht soweit ihn die Füße tragen immer nach Norden.

Vor einem Café trennten sich unsere Wege und ich genoss einen Espresso zusammen mit einer Käsesahne und die schöne Aussicht ins Extertal.

Kurz nach der Kaffeepause holte mich ein Herr ein, der auch im Café gespeist hatte. Wir sind dann die restlichen gut zwei Stunden zusammen marschiert und ich bekam jede Menge Wissenswertes vermittelt. Am Stadtrand von Hameln, noch auf der Höhe befindet sich der Klütturm. Wie das so als Einheimischer ist, nutzt man die touristischen Angebote selten bis gar nicht. Er war bestimmt schon 15 Jahre nicht mehr auf dem Turm. So sind wir nach 32 km Fußmarsch auch noch die Treppen zur Plattform rauf gestiefelt. Eine tolle Aussicht auf Hameln belohnte die Mühe.

Danach ging es steil bergab, was den Vorteil hatte, daß der Weg zur Pension kurz war.

So verging eine doch recht lange Etappe wie im Fluge und die üblichen Ermüdungserscheinungen am Schluß blieben aus.

Mehr Fotos gibt es nicht, dafür war heute keine Zeit. Die vielen schönen landschaftlichen Ausblicke ähneln sich ja auch.

Europ. Fernwanderweg E1

33. Tag von Detmold nach Linderhofe

Eine weite Etappe mit 880 Höhenmetern aufwärts. Es war also etwas geboten, fast wie in den Chiemgauer Bergen.

Der Weg führte durch Lemgo.

Der erste Blick von oben auf die Stadt.

Im Hintergrund seht ihr das Lipper Bergland

Eine Sporthalle für die Handballer vom feinsten. Dort war der THW Kiel zu Gast.

Die Zuschauer waren draußen noch gut zu hören. Viele Neubauten und in der Innerstädtischen Einkaufsmeile, baufälligen Häuser und Leerstand. Ein trauriger Anblick.

Ein paar Bilder für den Stadtplaner in meiner Familie.

Fünf verschiedene Pflastersteine und Verlegearten. So ein Durcheinander!

Der Kompromiss zwischen Kopfsteinpflaster und Befahrbarkeit für die Radler.

Nach Lemgo ging es wieder in den Teutoburger Wald und größte Aufstieg des Tages begann.

Ein Hohlweg mitten zwischen den Feldern

Der weite Blick ins Land vom Wald auf.

Wunderschöne Ausblicke in eine wenig besiedelte Landschaft .