Europ. Fernwanderweg E1

13. Tag von Absalonshorst nach Ratzeburg

Frühmorgens erst einmal Regen. Nach einer Stunde war dann Schluß und das Wetter wurde bis zum Nachmittag trocken.

Ein Stück noch der Wakenitz entlang und dann führte der Weg an diesen langhaarigen Schafen vorbei

Die Route des E1 nimmt meistens nicht den kürzest möglichen Weg, sondern nimmt möglichst viele Sehenswürdigkeiten mit

So folgte ein Umweg von insgesamt 10 km nur um sechs Kilometer entlang des Elbe-Lübeck- Kanals mitzunehmen. Der ursprüngliche Stichkanal wurde schon im 14. Jahrhundert angelegt und für den Salztransport genutzt.

Erst war überhaupt nichts los und dann kamen gleich acht Boote vorbeigetuckert

Tja und nach sechs Kilometern freut man sich dann doch auf die nächste Brücke damit die Strecke sich mal ändert. Leider war die Enttäuschung groß, als der Weg weiter geradeaus führte. Aber zu meiner Überraschung, 500m weiter gab’s dann eine reine Fußgängerbrücke.

Der Weg führte dann direkt zur Kirche über den Friedhof mit teils uralten Grabsteinen.

Auch hier blühen die Obstbäume.

Das Buswartehäuschen einmal in etwas aufwendiger Bauweise. Es diente gleichzeitig als Aushang für die Gemeinde. Leider konnte ich das alles genau betrachten, denn der Regen forderte mal wieder diverse Kleidungsstücke.

Die ferne Sicht auf Ratzeburg, dann wieder bei Sonnenschein.

Der ursprüngliche Ort steht auf einer Insel zwischen zwei Seen. Der Dom dann noch auf einem Hügel. Dadurch Gelände um den Dom ist toll hergerichtet, auch die Häuser. Während der gepflasterte Stadtplatz sämtliche Baustile beherbergt, ein Graus.

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Lang ist er nicht geworden, mein Stadtbummel, denn nach 34 km ist schon einiges an Überwindung nötig, nach einer Dusche noch einmal die Wanderschuhe zu schnüren und vor die Tür zu gehen.

Europ. Fernwanderweg E1

12. Tag von Lübeck nach Absalonshorst

Entgegen sonstiger Gewohnheit, ein Bericht am Morgen. Heute Abend werde ich kein Internet haben, da das Hotel sehr einsam liegt. Einen frühmorgendlichen Stadtbummel zwischen 7.40 – 10.00 Uhr durch Lübeck habe ich unternommen. Es waren so gut wie keine Menschen unterwegs, ein Traum. Ein paar Impressionen dazu.

Noch eine Frage an die Lateiner. Was heißt das übersetzt

Damit das Warten an der Fußgängerampel erträglich wird, gibt es einige mit Sekundenanzeige. Grün wird es schon bei einer restlichen Zeit von zwei Sekunden

Um 11 Uhr ging es dann weiter nach Absalonshorst. Der Weg führte durch die Randgebiete Lübecks raus, die überraschend grün waren und viele architektonisch interessante Häuser zu bieten hatten.

Weiter ging es an den Ufern der Wakenitz, den ehemaligen deutsch- deutschen Grenzfluss. Ich stelle hier mal das Photo der Schautafel ein, weil es doch ganz informativ ist.

In dieser ursprünglichen Umgebung stand dann auch mein Gasthof mit dem ungewöhnlichen Namen Absalonshorst. Es war einmal der Standort eines Fischers mit Namen Absalon (13Jahrh.) und Horst ist ein alter Ausdruck für Fischerkate.

Gewerbsmäßig wird nicht mehr gefischt und natürlich ist von der alten Hütte auch nichts mehr übrig. Aber es ist trotzdem ein altes renoviertes Haus.

Zweimal der Blick aus meine Fenster, bei Tag und bei Nacht.