Europ. Fernwanderweg E1

36. – 38. Tag, einmal Hamburg und zurück

Es gibt noch einmal ein Familientreffen. Unser jüngster Sohn mit seiner Freundin unternehmen eine Städtereise nach Hamburg. Da reise ich natürlich auch hin, was wieder einmal nicht ohne eine Überraschung mit der deutschen Bundesbahn über die Bühne geht. In diesem Fall gibt es kurz vor HH einen Böschungsbrand und wir stecken fest. Gott sei Dank sind wir schon im Einzugsgebiet der S – Bahn und wir wechseln den Zug. Die Verspätung hält sich in Grenzen. Kirsten und Marie haben nicht so viel Glück da werden es mehr als 60 Minuten.

Am nächsten Tag war natürlich ein kleiner Rundgang angesagt. Zuerst eine Hafenrundfahrt.

Ein Spaziergang an die verschiedenen Anlegestellen für die Schiffe.

Ein Besuch auf der Galerie der Elbphilharmonie.

Bei der Kaffeerösterei in der Speicherstadt

Der krönende Abschluss das Musical

Mary Poppins

In der Pause Fotoshooting mit dem Sonnenuntergang.

Danach durfte der Besuch auf der Reeperbahn mit unserem WG- Bewohner nicht fehlen.

Insgesamt ein langer traumhafter Tag.

Diese schönen Fotos sind dieses Mal von Marie mit ihrer Spiegelreflexkamera fotografiert worden.

Am nächsten Morgen ging für mich die Reise wieder nach Willebadessen. Leider war der erste Zug verspätet und die Reise dauerte wieder länger als geplant.

Europ. Fernwanderweg E1

35. Tag von Altenbeken nach Willebadessen

Ganz gemütlich und bequem begann der Tag wieder einmal mit einer Zugfahrt. Dieses Mal von Hameln nach Altenbeken. Das ist immer noch das Einzugsgebiet der SBahn Hannover. Die Bahnhofspasssage, die ja meistens eine eher schmuddelige Angelegenheit sind, sind in Hameln mit großen gemalten Bildern gestaltet. Sie haben alle etwas mit dem Begriff Reisen zu tun.

Dieses Bild widme ich speziell meinem Mann, der mit diesem Bahnhof ein einschneidendes Erlebnis verbindet.

Der heutige Teil des Weges verläuft im Eggegebirge. Davon hatte ich vor dieser Reise noch nichts gehört.

Vorwiegend im Wald als Kammweg, sanft hügelig.

Ab und zu mal ein schöner Aussichtspunkt.

Eine Besonderheit ist mir zum ersten Mal begegnet. Ich bin an einem Erdfall vorbei gekommen. Das schaut wie wie ein riesiger Trichter aus der durch Auswaschungen im Gestein entsteht. Der hier war ca. 70 Meter tief und ging steil nach unten der Durchmesser dürfte nicht mehr als 30 Meter betragen haben. Alles war dicht bewachsen. Das Bild dazu ist leider nichts geworden.

Anstrengend wurde es auf den letzten Kilometern. De Sturm Friderike wütete hier extrem und die Wege waren teils unpassierbar. Die Aufräumarbeiten mit den großen Maschinen zerstören dann die restlichen Wege. Mühsam, anstrengend und zeitaufwendig war das.

Hier im Norden gibt es praktisch in jedem Ort eine „Lange Straße“. Das ist meist die Haupteinkaufsstrasse bzw. das was von ihr übrig geblieben ist. In Willebadessen schaut das so aus. Es gibt auch in anderen Orten hässliche Straßenzüge, nicht nur daheim.

Hier blieben maximal fünf Geschäfte erhalten, der Rest steht leer und verwahrlost.

Aber natürlich hat es hier auch schöne Flecken. Unter anderem eine große, sehr gut erhaltene 300 Jahre alte Klosteranlage.