Goldsteig

28.8. 5. Tag von Alpe nach Lusen Schutzhaus

Ein toller Tag beginnt mit der Beobachtung des Sonnenaufgangs. Der Balkon unseres Zimmers war dazu  ideal geeignet.

Die ersten Lifte

Wir betreten den Nationalpark bayr. Wald und sofort wird es urtümlich.

Sturmschäden und der Borkenkäfer haben hier gewütet. Aber die Natur darf sich hier selbst regenerieren. Auf über 70% der Nationalparkfläche wird nicht von Menschenhand eingegriffen.

An solch traumhaften Plätzen könnte ich ewig verweilen.

Aber zu lange wollten wir uns nicht aufhalten denn für Nachmittag war Gewitter angesagt.

Der Aufstieg zum Lusen zu dreiviertel der Strecke sehr gemütlich.  Langsam und stetig verläuft der Aufstieg außer jeder Menge Matschlöcher die zu einem Slalom zwingen, bereitet der Weg keine Schwierigkeiten

Am Schluss wird es steiler aber das Schutzhaus, unsere heutige Herberge, ist ja nicht mehr weit. Bei einer Brotzeit und kühlen Getränken vergeht der Nachmittag auf der Terrasse. Während der Wanderung treffen wir so gut wie keine Leute, aber oben ist dann doch reger Betrieb.

Das angekündigte Gewitter lässt sich noch bis 19.00 Uhr Zeit und beschert uns auch noch einen tollen Abendhimmel

Der Blick aus unserem Fenster

Goldsteig

27.8. 4. Tag Von Haidmühle nach Alpe

Am Ortsausgang eine Kneippanlage am Bach.

Wegetechnisch ein etwas langweiliger Tag. Wir waren fast nur auf Schotterstrassen unterwegs. Auf Dauer eine mühsame Sache. Vom Profil her sind diese gebogen, das heißt eine ebene Fläche existiert nur in der Mitte als ca 40cm breiter Streifen. Alles lockerer Schotter und mittig dann besonders.

Links und rechts Wald

Zur Abwechslung ging es gemütlich den Haidel hinauf. Oben steht ein Aussichtsturm der wieder einen tollen Ausblick in den Bayr. Wald und den Böhmerwald ermöglichte.

Im Laufe von Hundert Jahren ist das jetzt die 3. Version. Diese Holzkonstruktion ist 35 Meter hoch und soll 50 Jahre halten.

Im Wald liegt auch Leopoldsreut. Ein Dorf von dem nur noch die Kirche und Deutschlands höchst gelegenes Schulhaus. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie aufgebaut und war Mautstation.

Der Rest existiert nicht mehr und wurde 1958 aufgegeben. Inzwischen erinnern nur noch Tafeln an die ehemalige Siedlung

Unser Übernachtungsort liegt oberhalb von Philippsreut. Im Winter scheinbar viel besucht, da sehr schneesicher. Der Lift liegt vor der Haustür.