Olavsweg

1. Tag Anreise

3. Juli, es geht wieder los.

Wir wandern von Oslo nach Trondheim.

Der Wunsch den Europäischen Fernwanderweg E1 von Flensburg aus ans Nordkap zu vollenden hatte sich schon kurz nach der Durchquerung durch Deutschland eingestellt.  Nun ja, nicht alle Wünsche gehen schnell in Erfüllung, aber die eine oder andere kürzere Wanderung habe ich ja seitdem unternommen.

Für dieses Jahr war  wieder eine lange Wanderung entlang des grünen Bandes, also der ehemaligen innerdeutschen Grenze geplant.  Kurz vor deren geplanten Beginn hat Norwegen für vollständig geimpfte seine Grenzen geöffnet. So haben wir uns kurzfristig entschlossen Norwegen einmal kennenzulernen  und den Olavsweg gewählt um die Anforderungen besser einzuschätzen zu können die an eine lange Wanderung durch Gebiete abseits der Zivilisation gestellt werden.

Eine Anreise mit dem Flugzeug möchten wir wenn möglich vermeiden und so haben die Recherchen ergeben, wir kommen mit Zug und Fähre hin.

Heute also beginnt der 1. Teil von der Haustür in Trostberg weg mit dem Zug nach Kopenhagen.

Abfahrt um 6.39 Uhr und Ankunft am Ziel um 21.40 Uhr, nur 3x umsteigen.  Alles hat ohne Stress und  Probleme geklappt.

Die Herausforderung für uns war heute die  15h unter der FFP2 Maske, die Bewunderung für die, die das jeden Tag machen ist immens gestiegen

Goldsteig

13.9. 19. Tag von Klingenbrunn über den Rachel nach Frauenau

So, unser letzter Gipfel auf der Tour. Mit der Waldbahn das kostet nichts, wenn man Inhaber einer Gästecard ist, ging es nach Klingenbrunn. Von dort hinauf suf den Rachel.

Anfangs neben einem Bach entlang. Oben das Bild das wir von den südlichen Nationalparkgipfeln kennen. Der Sturm Kyril hat 2007 alles kahlgefegt und der Borkenkäfer besorgte den Rest.

So langsam kommt der Nachwuchs hoch.

Abwärts wählten wir den Weg nach Frauenau und den Rest des Weges legten wir wieder mit dem Zug zurück.

Damit endet unsere Tor morgen fahren wir wieder nach Hause.

Ein Fazit zum Goldsteig. Keine allzu schwere Streckenführung auch für weniger gut Trainierte geeignet. Sehr gut markiert, es gab kaum Unklarheiten.

Die viel gepriesene regionale Küche, wir haben sie fast nicht gefunden. Überall die gleichen Speisekarten, extrem Fleischlastig, sehr schade.

Ansonsten landschaftlich beeindruckende Streckenteile, vielfältige Landschaften, ein Weg den wir genossen haben.