E1 von Göteborg zum Nordkap

87. Tag 23.7. Von Åtnikstugan zur Hochebene in der Nähe vom Råaktjoenjaevrie

Ich bin wieder zurück in Norwegen auf der Originalroute. Von der Hütte aus immer Richtung Westen durch das Tal.

Rentierzaun
Grenzstein, die Norweger begnügen sich mit Holzpflöcken

Auf norwegischer Seite war es mit der Markierung vorbei, aber der Pfad war trotzdem gut zu erkennen. 5km nach der Grenze dann der Richtungswechsel nach Norden, immer den Berg hinauf. Die meiste Zeit nicht sehr steil aber bis auf knapp 1100 Meter. Hier habe ich auch mein Zelt im Windschatten von Felsen aufgeschlagen. Unterwegs traf ich tatsächlich einen Fernwanderer der vom Nordkap nach Süden unterwegs ist und mir von zwei Deutschen die Richtung Norden unterwegs sind erzählte. Dann kam eine spannende Überfahrt, laut Karte eine Hängebrücke. In Wirklichkeit eine Seilwinde mit Boot an dem man sich selber ans andere Ufer holte. Jkappte echt gut, habe nur nicht gleich am richtigen Seil gezogen. Das alles unter den wachsamen Augen eines Anglers auf seinem Boot der mich dann nebenbei auch noch über meine Wanderung ausfragte.

Danach immer weiter bergauf, teilweise habe ich wieder mal die Markierungen nicht gefunden und dadurch einige Umwege in Kauf nehmen müssen. Mir Hilfe der Offline Karten auf meinem Smartphone war ich aber bald wieder zurück auf dem Weg.

Immer entlang des Wasserfalls, der weiter oben zu queren war

Im Schatten von teilweise noch schneebedeckten Hängen steht mein Zelt. Auch heute hat es nicht geregnet, die Sonne war allerdings auch nicht zu sehen.

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