Europ. Fernwanderweg E1

96.Tag von Lugano nach Morcote

Der letzte Tag auf dem offiziellen Fernwanderweg. Keine lange Strecke mehr heute, darum habe ich es nicht eilig. Der morgendlichen Gang am Sonntag zum See, lässt mir viel Zeit für Fotos und Gedanken. Eine Stadt die langsam erwacht, ich liebe diese Stimmung und könnte stundenlang alles beobachten und fotografieren. Lugano ist eine Metropole. Alte Häuser und tolle Neubauten ( natürlich nicht alle) stehen oft direkt nebeneinander. Zumindest in der Ecke in der ich unterwegs bin, ist alles sehr gepflegt. Die Berge rundherum setzten der Ausdehnung scheinbar keine Grenzen. Hoch hinauf wird gebaut und das beileibe nicht nur Einfamilienhäuser, auch sehr viele Wohnblöcke.

Gleich um die Ecke von meinem Wohnblock in dem ich untergekommen bin, gehe ich Semmeln holen. Vor mir eine kleine Schlange an der Kasse. Die Kassiererin spricht für meine Ohren perfekt italienisch. Ich bin dran und der Scanner spinnt und ihr entfährt ein,:“ Das darf doch wohl ned wahr sein“, ganz spontan entgegne ich:“ Ah, eine echte Deutsche“. Ja tatsächlich ist sie hier gelandet wie sie sagt und immer wenn etwas nicht gleich klappt, entkommen ihr schon mal deutsche Sätze.

Der Gehsteig wir gespritzt, ein Ratschläge mit der Kioskbesitzerin.

Eine Kirche zwar mit Turm, aber nicht für Glocken. So hängt sie halt in der Ecke an der Wand. Im übrigen waren alle Türen und Tore geöffnet, auch recht ungewöhnlich.

Kunstvolle Böden

Enge Gassen und großzügige Plätze

Am See ist dann schon mehr los. Aber alles ganz entspannt. Eigentlich ist für die Radfahrer ein schmaler Streifen per Farbstreifen abgetrennt. Aber jeder bewegt sich wo er Lust hat und keiner regt sich auf.

Die Kastanien schon arg zugeschnitten tun mir richtig leid.

Die Fortsetzung mit den Linden gibt es scheinbar schon mehrere Jahrzehnte.

Auf dieser Treppe sind auch Sportler unterwegs.

Bei diesem Gebäude verspreche ich mir etwas.

D

as ist der erste Berg des Tages.

Der Monte San Salvatore. Es führt auch eine Standseilbahn aus dem Jahr 1890 hinauf. Ich gehe, anfangs sogar unter Laubbäumen und Palmen.

Überwältigende Aussichten

Sogar einmal mit mir. Ich habe mich allerdings nicht so nah an den Rand gestellt wie die zwei Mädels aus St. Gallen die ich fotografiert habe.

Dann geht es weiter nach Morcote. Eine Steilküste, fast wie in Amalfi

Ich komme von oben, darum gibt es nicht so viele Fotos. Oben wohnt das Geld. Unten ein Speisrlokal neben dem anderen. Eine sehr schmale Straße und Häuser die nur von außen romantisch aussehen.

Mit dem Bus nach Lugano zurück.

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