Europ. Fernwanderweg E1

79. Tag von Engen nach Blumberg

Vor lauter Schauen kam ich die ersten eineinhalb Stunden fast nicht vorwärts. In den Schweizer Alpen herrschte Fön und trotz des bedeckten Himmels war die Sicht überwältigend.

Auch die Sicht auf Singen, die charakteristischen Vulkane und der gesamte Hegau begleiteten mich die ersten Stunden. Selbst Teile des Bodensees waren zu erkennen. Manchmal bedauere ich es, das ich keine Kamera dabei habe.

Hier der Panoramablick vom Napoleonseck aus. Im Jahr 1800 Anfang Mai war hier der Gefechtsstand bei der Schlacht um Engen zwischen Frankreich und Österreich.

Weiter führte der Weg auf dem alten Postweg und der Blick über weite Teile der Gegend begleitete mich bis zum Mittag. Der Fön brach allerdings zusammen und von den Alpen war nichts mehr zu sehen.

Völlig unvermittelt mizten auf einer Waldlichtung ein vulkanischer Basaltkegel, genannt der blaue Stein.

Sonst sind hier keine Felsen zu sehen. Ab Mittag begann der Regen und mit kurzen Unterbrechungen begleitete er mich den Rest des Tages. Das führte zu tiefen hängenden Wolken an den Abgängen der Berge und die Stimmung im Wald wirkte fast ein wenig unheimlich.

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