Europ. Fernwanderweg E1

44. Tag von Bad Laasphe nach Siegen

Müde, schwere Beine von Anfang an. Das hatte ich auch noch nicht. Ja, auch das muss scheinbar einmal sein. So ging es also nur langsam dahin. Kein Lüftchen und sehr heiß das machte es auch nicht leichter. Eigentlich verlief der Weg recht idyllisch an einem Bach entlang.

Später durch extrem sumpfiges Gelände. Ja und dann eine tolle Begegnung mit zwei Frauen. Die zwei allein erziehenden Mütter schaufeln sich drei bis viermal im Jahr ein langes Wochenende frei und gehen wandern. Wenn der Weg länger ist, dann in mehreren Etappen. Heute war für sie der Beginn des Lahnwanderweges angesagt. Traditionell wird da bei der ersten Rast stilvoll und mit Sekt gespeist. Patricia und Kathrin aus Dortmund und Kaiserslautern (ich hoffe ich habe es mir richtig gemerkt ) luden mich gleich ein.

Sogar für mich gab es ein Kunststoffglas. Ein ausführlicher Ratsch folgte über meine Erfahrungen und unsere Wünsche und Pläne. Leider machte das laut vernehmliche Donnergrollen dem dann ein Ende. Wir waren mitten im Wald an einer kleinen Furt über den Bach und jeder hatte noch einige Kilometer bis zur Unterkunft vor sich. So verabschiedeten wir uns und ich marschierte jetzt, deutlich beschwingter, auf dem Lahnwanderweg dessen Quelle entgegen. Dort gab es natürlich ein Gasthaus das leider gerammelt voll war. Hier starten auch viele Tourenradler, denn es existiert auch ein Lahnradweg der gut frequentiert ist.

Auf Grund der Wetterlage, die ersten Tropfen fielen bereits, machte ich mich ohne Espresso auf den Weg.

Bis zum Treffpunkt mit meinem Mann waren es noch neun Kilometer. Das Positive, das Gewitter verzog sich und außer den paar Tropfen passierte nichts.

Ausgemacht war fünf Uhr an der Kirche in Deuz.

Ihr seht ich war pünktlich und musste auch nicht lange warten. Nach sechs Wochen gab es ein überglückliches Wiedersehen. Der Rest der Etappe nach Siegen legten wir im Auto zurück und ab morgen sind wir einige Tage zu zweit unterwegs.

2 Gedanken zu „44. Tag von Bad Laasphe nach Siegen“

  1. Liebe Martina,
    wie wir lesen konnten, hast Du es pünktlich-trotz des ausgiebigen Ratschens mit uns- pünktlich zum Treffpunkt geschafft.
    Auf jeden Fall hast Du uns beide sehr beeindruckt. Mir (Patricia mit dem Plan, mit dem Rad von Dortmund nach Spanien auf dem Jakobsweg zu pilgern) hast Du einen starken Impuls gesetzt.
    Und ich (Katrin) habe viel über Gewicht reduzierendes Packen erfahren.
    Vor einer Stunde sind wir in Bad Laasphe angekommen. Auch heute gab es interessante Begegnungen. Auf jeden Fall werden wir Dich via Reiseblog auf Deinem Weg in den Süden begleiten.
    Schöne und stärkende Grüße,
    Katrin & Patricia

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    1. Hallo ihr zwei,
      das freut mich von euch zu hören. Ich habe meine Fehler auch gleich ausgebessert. Ich wünsche euch weiterhin viele entspannte Wanderstindr und vielleicht wird es ja noch etwas mit der Verwirklichung des ein oder anderen Traumes.
      Kommt Zeit kommt Rat
      wünscht euch
      Martina

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