E1 von Göteborg zum Nordkap

12. Tag von Mullsjö zum Hornsjön

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein pur und Wind. Ich glaube der weht immer wie an der deutschen Küste auch. Ich werde ihn in Zukunft, wie die Holländer als „galantes Lüftchen“ nehmen solange er nicht stürmisch wird.

In Mullsjö beginnt ein neuer Wanderweg, der Vätterleden

Abwechslungsreiche Wege, manchmal kaum als solche zu erkennen und deshalb auch teilweise mit hoher Konzentration zu gehen. Sonst sind die Stolperer vorprogrammiert.

Die war ganz schön schmal
Unter diesem Himmel habe ich mein Nickerchen gehalten

Interessante Ferienwohnungen bei einer Mühle. Die Sanitäranlagen sind etwas entfernt in einzelnen Containern für jeden Iglu extra.

Sehr flatterhaft, da ein Foto zu ergattern hat einiges an Mühe erfordert
Großflächige Heidelandschaft war heute häufig zu sehen, muss im Herbst toll aussehen.

Ich habe es noch nicht erwähnt. Es wachsen schon während der ganzen Strecke seit Göteborg überall unglaublich viele Preisel -und Blaubeeren.

Der heutige See

Ansonsten war es für mich heute ein schöner aber durchaus anstrengender Tag.

Der Wind wird stürmischer, normalerweise schläft er abends meistens ein. Vorsorglich habe ich mein Zelt mit allen Heringen und Leinen gesichert die ich so habe, denn einen vollkommen windgeschützten Platz habe ich nicht gefunden. Morgen ist dann wirklich stürmischeres Wetter angesagt. Ich komme wieder an einen Campingplatz und werde mir wenn möglich und nötig eine Hütte nehmen. Es wird spannend.

E1 von Göteborg zum Nordkap

11. Tag 8.5.22 von Aras kvarn nach Mullsjö

Vogelgezwitscher zum Einschlafen und Aufwachen. So wünscht man sich das Outdoor Leben. Sehr erfrischend war es heute morgen noch dazu. Nach der morgendlichen Routine, die sich auch langsam einstellt gings mit Elan los.

Besitzergreifende Umarmung

Weiter auf den berühmten Schotterstraßen

Bei dieser Aussicht kommt Freude auf, denn ich habe ja schon gewusst. Jede einzelne diesr Kurven muss durchschritten werden. Mit Teer war auch bald Schluss und das berühmte Schotter-Sandgemisch bildete die Unterlage. Das schwierige an diesem halbrunden Straßenprofil ist, es gibt außer in vielen Kurven keine ebene Fläche. Also geht man immer schief und das ist für mein Gestell nicht besonders angenehm, da schmerzt schnell mal die Hüfte. Also laufe ich immer Zickzack den kurzen ebenen Abschnitten entlang. B

Bei solchen Abschnitten summe ich immer ein Lied mit schwungvollen Rhythmus dann läuft es sich gleich schneller. Es wird dann nur immer ein Ohrwurm drauß der mir dann nicht mehr aus dem Kopf will.

Gestern war es das Lied das mir meine Enkel zum Abschied auf Video aufgenommen haben. Töff, töff, töff die Eisenbahn…, da sind natürlich auch die dazugehörigen Bilder mit im Kopf. Es gibt also Schlimmeres und ich erinnere mich gerne. Allerdings war ich heute morgen schon bemüht mir eine andere Melodie zu suchen, sonst wirds doch eintönig.

Kirchen sind selten
ausgiebige Mittagsrast am See einschließlich einem Nickerchen

Schaut schön aus aber es bläst ein eisiger Wind und ohne Jacke geht nix.

Dann für die letzten 5km doch noch ein Wanderweg und dann gleich ein richtiger. Mit Seilversicherung, Stufen extrem steilen Auf -und Abstiegen und schönen Aussichten.

Heute mal kein Bild vom See, obwohl der Campingplatz an einem solchen liegt und ich ihn auch zwischen den Bäumen sehen kann. Dafür ein Bild vom Zeltplatz, der liegt in einem Waldgebiet.