Camino del norte

5. Tag 8.4.23

Von St. Sebastian nach Zarautz

Auch heute wurden wir wieder von der Sonne verwöhnt. Aber nicht jeder Tag kann mit so spektakulären Ausblicken auf Küste und Ortschaften aufwarten wie die Vergangenen. Die Route führte durch landwirtschaftlich betriebene Gebiete, nur selten ganz nahe an der Küste.

die ersten Weinberge
der Weg nach Orio ging steil bergab

Zwischendurch trafen wir auf eine Gruppe von jungen Leuten die einen Bauernhof betreiben und am Straßenrand Kaffee und Brownies inclusive Sitzplatz gegen eine kleine Spende anboten. Da konnten wir nicht einfach vorbei gehen. Nebenbei konnten wir etliche Wanderer beobachten, die wir schon das ein oder andere Mal gesehen hatten. So vielen Leuten zu begegnen ist für mich grad gewöhnungsbedürftig. Da in Spanien scheinbar in der Karwoche, die hier Semana santa heißt, viele Leute Urlaub haben sind auch dementsprechend viele Einheimische auf Tagestouren unterwegs und die Unterkunftssuche gestaltet sich schwieriger. Ab Sonntag sollte es aber wieder ruhiger werden.

Der erste Blick von oben auf Zarautz

Auch Zarautz bietet wieder einen tollen Strand samt Promenade. Wenn die Flut kommt sind hier auch viele Wellenreiter auf ihren Surfbrettern zu bestaunen.

Camino del norte

4. Tag 7.4.23

Von Pasaia nach St. Sebastian

Wie es sich für eine Pilgerunterkunft gehört wurden wir stilecht mit gregorianischen Gesängen vom Hospilatero geweckt. Angekündigt war das für 7 Uhr morgens, scheinbar hatte er Sorge das 15 Leute nicht innerhalb 1h fertig werden, darum begann die Musik 1/4 h früher. Hier ist es um diese Zeit noch dunkel.

Wir fanden uns zu einer 7-köpfigen Gruppe zusammen. Erst mussten wir mit einem Boot übersetzen, Brücke gibts keine in der Nähe. Dann fand sich um kurz vor acht, doch eine Bar in der wir einen Kaffee und ein kleines süßes Gebäck erstanden. Gut gestärkt erklommen wir gleich mal unzählige Stufen. Die Belohnung?

-genau-

mehrere fantastische Ausblicke.

Auch heute gabs mehrere Varianten zur Auswahl und natürlich wählten wir die über die Berge entlang der Küste die mit vielen spektakulären Ausblicken belohnt wurde.

Teilweise führte der Route auf uralten Wegen, immer unter Bäumen entlang

Grundsätzlich war der Weg bis St. Sebastian mit 9km nicht weit.

der erste Blick auf den berühmten Strand

Aber insgesamt wurden es trotzdem 23km, denn unsere Unterkunft in einer Jugendherberge liegt am Ende des 2. Strandes der im oberen Teil des Bildes zu sehen ist. Dort stellten wir unsere Rucksäcke ab und konnten dann super entspannt den restlichen Tag genießen.

Ein wunderschöner Ort in der jede Menge Häuser im Jugendstil zu finden sind und heute unglaublich viele Leute unterwegs waren. Alle völlig entspannt.

Eine Statue auf einem Berg gibts nicht nur in Rio
Gemälde im Sand, die Flut vernichtet sie wieder