Europ. Fernwanderweg E1

73. Tag von Lenzkirch zur Schattenmühle und weiter nach Konstanz

Ein langer Titel der schon viel verrät.

Nach einem gemütlichen Frühstück mit einem Plausch mit der Besitzerin des Gasthofes ging es los. Gleich mal unter einer alten Bahnbrücke hindurch. Die Bahnlinie gibt es natürlich schon lange nicht mehr. Aus der Trasse wurde der Bähnle Radweg.

Die Brücke ist geblieben und wirkt in dem engen Tal einfach malerisch.

Nach einem kurzen Stück auf dem Radweg führte mein Weg hinab in die erste Schlucht in dem das Flüsschen Haslach fließt. Ein kleines Warnschild verkündet schon das der Weg nicht ganz einfach ist.

Sehr schmal und teilweise fast senkrecht abfallende Kanten sind nur etwas für Wanderer die gut zu Fuß sind. Aber wunderschön, wobei ich wohl auch Glück hatte das niemand dort unterwegs war. Eine traumhafte Stimmung mit dem rauschenden Bach und den zwitschernden Vögeln. Die Schlucht ist sehr eng und wenn es heiß wird, kann ich mir vorstellen, daß das fast ein tropisches Klima ergibt. Bei mir herrschten heute eher kühle Temperaturen, wobei der gestrige Regenguss die Luftfeuchtigkeit bestimmt erhöhte. Idyllischer kann ein Fleckchen Erde nicht sein.

Das hing vor meiner Nase beim Abstieg. Diese Pflanzen gedeihen nur in sauberer Luft.

Da musste ich auf allen vieren unten durch.

Tja leider sind etliche Bilder zu hell, schade.

Bäume dürfen bleiben. Auch wenn sie gefallen sind erfüllen

sie noch viele Funktionen.

Nach dem Zusammenfluss wird der Bach und das Tal zur Wutachschlucht.

Nicht mehr ganz so eng aber immer noch sehr romantisch. Ab da waren dann auch Leute unterwegs, der Wanderparkplatz war noch mehr weit.

Gestaut wird er auch einmal, aber nicht dramatisch. Durch die vielen Bäume und dem Wegeverlauf weit oben, ist das Wasser nur noch zu hören. Mein Weg endete für heute bei der Schattenmühle, die Schlucht geht noch weiter und harret meiner.

Ich fahre mit Bus und Bahn nach Konstanz und treffe mich mit Sohn, Schwiegertochter und Enkelkind. Da freue ich mich schon sehr darauf.

Mein Blick heute Abend auf die Dächer von Konstanz und den Weinreben vor der Haustür.

Europ. Fernwanderweg E1

72. Tag vom Rinken beim Feldberg nach Lenzkirch

Genau genommen habe ich auf dem Rinken übernachtet. Von dort waren es heute morgen noch 45 Minuten bis zum Feldberg Gipfel. Gesehen habe ich ihn schon vor der Haustür zumindest zum Teil.

Steil ging es aufwärts, über eine Alm. Die Kühe beäugten mich neugierig aber ich hatte keinerlei Probleme mitten durch die Herde zu gehen.

Auf dem Bild erkennt ihr schon. Der Feldberg ist oben kahl und das scheinbar schon seit Jahrhunderten.

Alpenenzian

Stürmisch ging es zu da droben. Da ich nicht weit hinauf hatte, und die Gondeln noch nicht in Betrieb, war ich noch eine Zeitlang allein. Dann allerdings war es mit der Ruhe vorbei und ich begann mit dem Abstieg.

Die Aussicht, eine 360 Grad Aufnahme

Leider war die Fernsicht nicht so toll.

Im übrigen wer es nicht weiß, der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen.

Tief eingeschnittene Tal, gesichtet beim Abstieg.

Wieder einmal ein Hochmoor auf dem Weg

Zum letzten Mal grandiose Aussichten, ich verlasse den Hochschwarzwald und vorerst ist Schluß mit den großen Höhen.

Rast mit Kuchen und Espresso am Windgfällweiher.

Das Urseetal, ein Hochmoor, entstanden am Ende der Eiszeit.

Der Regen hat mich noch erwischt. War weiter nicht dramatisch, aber Rucksackhülle und Jacke mussten sein, wenn auch nicht für lange.