Heute war ein richtiger warmer Tag mit überwiegend blauem Himmel. Das galante Lüftchen begleitete mich, war aber heute eher willkommen als sonst. In der prallen Sonne hatte es bestimmt 25°C. Aber da ich die meiste Zeit im Wald unterwegs war, war heute ein optimaler Wandertag.

Der Weg führte durch Forsvik. Eigentlich eine kleines Dörfchen, aber historisch ein unglaublich interessanter Ort.
Hier führt der Gotakanal durch und die Schleuse wird immer noch benutzt. Die Anfang des 19. Jhrd. Gebaute Klappbrücke steht offen da und funktioniert noch. Daneben haben sie eine neue gebaut. Ich die 2 Infotafel abfotografiert. Wen es interessiert liest sich das durch.




Dann hat Forsvik auch noch eine sogenannte Bruck. Das ist ein schwedischer Ausdruck der sich nur schwer übersetzten lässt. Hier wurde die Wassekraft genutzt. Anfang des 15. Jhrd. als Hammerschmiede, später als Gießerei und danach als Papierindustrie. Eine 500jährige Geschichte bis Mitte des 20. Jhrd. wurde hier geschrieben. Schon sehr bald nach Gründung bauten die Besitzer Häuser für die Arbeiter mit ihren Familien. Inzwischen steht alles unter Denkmalschutz und wurde um die Jahrtausendwende restauriert. Eine kleine Ausstellung im alten Bezriebsgebäude zeigt die Entwicklung durch die Jahrhunderte. Die Arbeiterhäuser werden immer noch bewohnt.




Hier gab es sogar eine kleine deutsche Leihbroschüre, sodass ich alles gut nachvollziehen konnte.





Die offizielle Streckenlänge ab Forsvik waren mit ca 10km angegeben. Die Wegeführung war allerdings so verschlungen, gefühlt wurde jeder Baum, Wurzelstock oder größerer Felsbrock einzeln umrundet. Für einen dermaßen in engen Bögen führender Schlangenlinienkurs eine korrekte km Angabe zu bestimmen dürfte schwierig sein. Zeitmässig war es aufwändig, dafür aber sehr abwechslungsreich.
Heute befindet sich mein Lagerplatz zwischen zwei Seen.



und eigenem Badesteg, den ich aber nur für ein Fußbad benutzt habe











