Europ. Fernwanderweg E1

28. Tag von Mellendorf nach Steinhude

Eine lange und schwierige Etappe.

Zum letzten Mal für die nächste Zeit im flachen Land.

Noch einmal eine Eichenallee, diese darf sogar oben wie ein Bogen zusammenwachsen. Hier fahren so gut wie keine Autos.

Flaches Land allenthalben. Moorgest, nennt sich das.

Ich komme an einem Moor vorbei, das gerade mit EU Mitteln renaturiert wird. Soviel Wollgras an einer Stelle habe ich noch nie gesehen.

Dieses Foto hat mir übrigens mehrere Mückenstiche eingebracht.

In dieser feuchten Umgebung gedeihen sie extrem gut und wenn ich nicht gehe, werde ich regelrecht belagert und zerstochen.

Auch so ein Weg, wird als Wanderwege markiert.

Und das hier macht es nicht besser.

Heute Abend schmerzen meine Füße, das habe ich so noch nicht gehabt.

Da freue ich mich regelrecht auf die Berge, das wird abwechslungsreicher.

Irgendwann ist auch die längste Etappe zu Ende und am Abend wurde ich am Steinhuder Meer mit diesem Sonnenuntergang belohnt.

Hier bläst der Wind wirklich wie am Meer und die Atmosphäre ist ganz anders als am Chiemsee. Dieser See hat einen 32 km langen Rundweg , er ist also doch deutlich kleiner als unser bayrisches Meer.

Die ersten vier Wochen sind vorbei und ich habe in etwa 750 km zurückgelegt. Da ich sehr selten das GPS mitlaufen lasse, habe ich nur die Angaben der geplanten km.

Europ. Fernwanderweg E1

27. Tag von Hamburg über Celle bis Mellendorf

In aller Früh ging es mit dem Zug nach Celle. Ab jetzt bin ich wieder von Nord nach Süd unterwegs.

Bei heißen Temperaturen von 28-30 Grad war heute schwitzen angesagt. Da war ich um den Wind, der hier ab dem späten Vormittag immer bläst, echt froh.

Wie so oft auf schnurgeraden Wegen durch Wald und Flur. Eigentlich verläuft die Route im Moment eher von Ost nach West.

So schaut der Blick nach vorne

und so nach hinten

aus. Leider!

Aber irgendwann ist auch solch eine Etappe geschafft.