Olavsweg

13. Tag

15. Juli

Von Hamar nach Veldre Kirke ca. 23 km wir sind schließlich auf einem Pilgerweg da sind einige Kirchen dabei. Allerdings stehen hier bis jetzt deutlich weniger davon als in Bayern.

Nicht weit von  unserer Unterkunft entfernt steht wohl das berühmteste Gebäude von Hamar.

Ein gigantischer Glasbau der seit 1998 die Reste des im 12 Jhrd. erbauten und von den Schweden 1567 zerstörten Doms, schützt. Hauptsächlich wurde dieser Bau über Spenden finanziert.

Unterwegs werden die Pilger schon mal mit Bänken verwöhnt.  Dieser Sitzplatz mit Flagge ist aber besonders aufwändig gestaltet und bietet auch noch eine tolle Aussicht.

Ansonsten sind wir heute praktisch gegrillt worden.  33 Grad im Schatten,  aber dank des oft wehenden Windes war die Hitze gut auszuhalten. In der Fußgängerzone von Brumunddal haben wir unseren müden Füßen ein Bad gegönnt, wir hatten einige neidische Zuschauer.

Ein berühmtes 17 stöckiges Holzhaus gibt es dort zu bewundern. In der Stadt ist ein Foto leider immer unvollständig und bis wir das Gebäude wieder komplett im Blick hatten waren wir schon wieder 5 km entfernt.

Das Hotel ist 84 m hoch und steht direkt am Hafen.

Den Schlusspunkt bietet heute die Veldre Kirke ein Neubau aus dem Jahr 2000. Die vorherige brannte 1996 ab.

Nicht weit entfernt davon steht ein Haus für Pilger, hier nutzen wir die Küche und die Dusche. Unser Zelt haben wir daneben aufgebaut.

Olavsweg

12. Tag

14.Juli mehr als 6km sind es nicht geworden

Von Kapp über den Mjosasee nach Hamar. Wir wählen ab diesem Zeitpunkt die östliche Variante des Olavsweges. Dazu setzen wir mit einem der ältesten Schaufelraddampfer, der Welt (für die Norweger ist es natürlich der Älteste, allerdings behauptendie Dänen Ähnliches), dem Skipladner über den Mjosasee über.

Auf Grund der schlechten Wetterlage, ein Gewitter ist im Anzug, sind wir die einzigen Gäste an dieser Anlegestelle.

Nach kurzer Zeit schüttet es richtig und wir beschließen, weil die Aussichten für heute auch nicht besser werden mal die Pilgerunterkunft des Pilgercenters in Hamar auszuprobieren. Es sind noch Plätze frei und wir haben dadurch auch Zeit Hamar näher kennenzulernen.

Im 2. Zimmer übernachtet auch nur ein Herr, also eine gemütliche, preiswerte und feste Unterkunft ist das für heute.

Zu der größten Attraktion der mit einem riesigen Glasdach überdachten Kirchenruine kommen wir morgen.

Einkaufen war auch wieder angesagt. Hier gibt es eine Gemeinschaftsküche und wir sind doch froh einmal etwas aufwändiger zu essen zu können. Natürlich kommt dann frischer Fisch auf den Tisch. Deswegen bin ich trotzdem nicht lange in der Küche gestanden.