Olavsweg

10. Tag

12. Juli

Überraschend wurde ein langer Wandertag daraus.

Der ursprüngliche Plan war, bis Hogkorsplassen zu laufen. Von den knapp 15km führten 11 nur bergauf, nicht sehr steil aber flache Abschnitte gab es halt auch nicht. Unten im Tal mussten wir uns noch für 2 Tage mit Proviant versorgen also doch mehr Gewicht als gewöhnlich. Dann waren wir schon um14.00 Uhr fertig und beschlossen erstmal weiter zu wandern. Berab führte der Weg zum Einafjord.

Unten am Fjord fanden wir sogar ein idyllisch gelegenes Gapahuk. Das sind Unterstände meist offen, teilweise möbliert mit Feuerstelle. Das hier war die einfache Ausführung.

Ein trockenes Dach bietet das hier auf jeden Fall.

Aber wir waren heute einfach irgendwie gut in Form und beschlossen dieses Etappe noch fertig zu laufen. In Summe wurden es dann 31km. Da sind wir jetzt doch froh das uns ein Bauer erlaubt hat auf der Wiese in der Nähe seines Hofes unser Zelt aufzuschlagen.

Jetzt am Abend scheint sogar die Sonne und schon wieder hat uns kein Regen erwischt, obwohl es den ganzen Tag danach ausgeschaut hat.

Olavsweg

9. Tag

11. Juli

Eine kürzere Tagestour vom Slovika Campingplatz nach Tingelstad ohne Regen mit Kaffeepause und netten Gesprächen. Wandererherz was willst du mehr.

Gleich mal bergauf dafür mit schönen Ausblicken zurück

Weiter durch eine Kulturlandschaft fast wie bei uns zu Hause. Kühe auf den Weiden, einzelne Bauernhöfe, weite bergige Landschaften. Allerdings alles einige Nummern größer und imposanter.

Dann führte der Weg nach Granavollen. Das liegt auf einer Anhöhe mit zwei Kirchen nebeneinander, die werden die Schwesternkirchen genannt.

Da oben war richtig was los. Eine kleine Ausstellung mit Kunsthandwerkern, ein Pilgerzentrum und ein Hotel mit Cafe. Da gab es heute für uns Espresso bzw. Tee mit Waffel und selbstgemachten Schokokuss. Extrem gut. Eine nette Dame empfing uns gleich und eine angeregte Unterhaltung in einem Mischmasch aus Englisch und Deutsch begann. Sie ist ab und zu in München deshalb sprach sie auch ein wenig Deutsch.

Auch in det 2. Kirche steht eine deutsche Orgel aus Göttingen.

Danach ging es zur letzten Kirche für heute und gleichzeitig unser Schlusslichtpunkt der heutigen Etappe.

Dort kommen auch Besucher vorbei und ein Ehepaar erzählte mir dann, dass sie schon die Alpenstrasse mit dem Auto gefahren sind und in Ruhpolding ihnen jemand erzählt hat sie müssten unbedingt das Schloss auf der Insel im Chiemsee anschauen. Sie waren schwer begeistert von der Gegend.

Von unserem gewählten Zeltplatz sehen wir wieder auf den heute morgen verlassenen Randsfjord hinunter.