Olavsweg

12. Tag

14.Juli mehr als 6km sind es nicht geworden

Von Kapp über den Mjosasee nach Hamar. Wir wählen ab diesem Zeitpunkt die östliche Variante des Olavsweges. Dazu setzen wir mit einem der ältesten Schaufelraddampfer, der Welt (für die Norweger ist es natürlich der Älteste, allerdings behauptendie Dänen Ähnliches), dem Skipladner über den Mjosasee über.

Auf Grund der schlechten Wetterlage, ein Gewitter ist im Anzug, sind wir die einzigen Gäste an dieser Anlegestelle.

Nach kurzer Zeit schüttet es richtig und wir beschließen, weil die Aussichten für heute auch nicht besser werden mal die Pilgerunterkunft des Pilgercenters in Hamar auszuprobieren. Es sind noch Plätze frei und wir haben dadurch auch Zeit Hamar näher kennenzulernen.

Im 2. Zimmer übernachtet auch nur ein Herr, also eine gemütliche, preiswerte und feste Unterkunft ist das für heute.

Zu der größten Attraktion der mit einem riesigen Glasdach überdachten Kirchenruine kommen wir morgen.

Einkaufen war auch wieder angesagt. Hier gibt es eine Gemeinschaftsküche und wir sind doch froh einmal etwas aufwändiger zu essen zu können. Natürlich kommt dann frischer Fisch auf den Tisch. Deswegen bin ich trotzdem nicht lange in der Küche gestanden.

Olavsweg

11. Tag

13. Juli

von Dyste nach Kapp ca. 24km

Gemütlicher Tagesanfang bei Sonnenschein und trockenen, warmen Aussichten. Den gestrigen langen Wandertag haben wir gut überstanden außer das Alfons jetzt 2 Blasen mehr hat durch den hohen Anteil an Teerstraßen. Aber er beißt sich tapfer durch.

Wir passieren einen uralten Baum

Wir wissen jetzt warum die großen Abstände zwischen den Gräbern nötig sind. Der Rasenmäher bei der Arbeit.

Danach kommt das Tagesziel in Sicht, der Mjosasee. Gigantische Landschaft.

Der Zeltplatz den wir eigentlich benutzten wollten bietet keine Zeltplätze. An der Rezeption wusste das junge Mädel erstmal überhaupt nicht was wir wollten. Wir sind dann in einer Pilgerherberge gelandet, besser gesagt in deren Garten. Denn es war schon keiner mehr anzutreffen bis wir angekommen sind. Telefonisch haben wir uns die Erlaubnis geholt hier unser Zelt aufstellen zu dürfen. Ein sehr idyllisches Fleckchen mit Wasser, Strom und Seezugang. Ein Bad war da natürlich drin.