Olavsweg

14. Tag

16. Juli von Veldre Kirke in die Nähe von Bynstua (29km)

Genauer lässt sich unser Übernachtort nicht beschreiben. Die Siedlung besteht nur aus 3 Häusern und zu welchem Ort die gehören das erschließt sich einem nicht so leicht. Ortsschilder sind absolute Ausnahmen.

Wir hatten heute eine stürmische Nacht ohne Regen, das Zelt und die Heringe haben super gehalten obwohl ich schon mal rausgekrabbelt bin um alles zu kontrollieren.

Wir hatten heute öfter die Gelegenheit auf den Mjosasee zu sehen. Die letzten Bilder sind von weiter oben, heißt gegen Ende waren wieder stramme Höhenmeter zu überwinden. Aber wir merken es geht sich immer leichter, also die Konditionen steigt. Entstandene Blasen vom Alfons sind verheilt, manchmal zwickt etwas, meistens aber nicht lang was nicht eine Pause beheben kann.

Hier die gesammelten Bilder

Wie ihr sehen könnt keine Wolke am Himmel und deshalb auch heute 30 Grad.

Das ist unser heutiger Übernachtungsplatz. Das wollten wir auf jeden Fall mal ausprobieren. Auf dem Holzboden liegen unsere Schlafmatten mit Schlafsack. Mit der Bank daneben zum Kochen und Essen fast ein Luxus. Wenn wir etwas vermissen dann das wir uns richtig hinsetzen können. Immer alles auf dem Boden erledigen, da meutert der Rücken schon mal.

Morgen geht es nach Lillehammer und danach wird die Strecke einsamer.

Olavsweg

13. Tag

15. Juli

Von Hamar nach Veldre Kirke ca. 23 km wir sind schließlich auf einem Pilgerweg da sind einige Kirchen dabei. Allerdings stehen hier bis jetzt deutlich weniger davon als in Bayern.

Nicht weit von  unserer Unterkunft entfernt steht wohl das berühmteste Gebäude von Hamar.

Ein gigantischer Glasbau der seit 1998 die Reste des im 12 Jhrd. erbauten und von den Schweden 1567 zerstörten Doms, schützt. Hauptsächlich wurde dieser Bau über Spenden finanziert.

Unterwegs werden die Pilger schon mal mit Bänken verwöhnt.  Dieser Sitzplatz mit Flagge ist aber besonders aufwändig gestaltet und bietet auch noch eine tolle Aussicht.

Ansonsten sind wir heute praktisch gegrillt worden.  33 Grad im Schatten,  aber dank des oft wehenden Windes war die Hitze gut auszuhalten. In der Fußgängerzone von Brumunddal haben wir unseren müden Füßen ein Bad gegönnt, wir hatten einige neidische Zuschauer.

Ein berühmtes 17 stöckiges Holzhaus gibt es dort zu bewundern. In der Stadt ist ein Foto leider immer unvollständig und bis wir das Gebäude wieder komplett im Blick hatten waren wir schon wieder 5 km entfernt.

Das Hotel ist 84 m hoch und steht direkt am Hafen.

Den Schlusspunkt bietet heute die Veldre Kirke ein Neubau aus dem Jahr 2000. Die vorherige brannte 1996 ab.

Nicht weit entfernt davon steht ein Haus für Pilger, hier nutzen wir die Küche und die Dusche. Unser Zelt haben wir daneben aufgebaut.