Goldsteig

27.8. 4. Tag Von Haidmühle nach Alpe

Am Ortsausgang eine Kneippanlage am Bach.

Wegetechnisch ein etwas langweiliger Tag. Wir waren fast nur auf Schotterstrassen unterwegs. Auf Dauer eine mühsame Sache. Vom Profil her sind diese gebogen, das heißt eine ebene Fläche existiert nur in der Mitte als ca 40cm breiter Streifen. Alles lockerer Schotter und mittig dann besonders.

Links und rechts Wald

Zur Abwechslung ging es gemütlich den Haidel hinauf. Oben steht ein Aussichtsturm der wieder einen tollen Ausblick in den Bayr. Wald und den Böhmerwald ermöglichte.

Im Laufe von Hundert Jahren ist das jetzt die 3. Version. Diese Holzkonstruktion ist 35 Meter hoch und soll 50 Jahre halten.

Im Wald liegt auch Leopoldsreut. Ein Dorf von dem nur noch die Kirche und Deutschlands höchst gelegenes Schulhaus. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie aufgebaut und war Mautstation.

Der Rest existiert nicht mehr und wurde 1958 aufgegeben. Inzwischen erinnern nur noch Tafeln an die ehemalige Siedlung

Unser Übernachtungsort liegt oberhalb von Philippsreut. Im Winter scheinbar viel besucht, da sehr schneesicher. Der Lift liegt vor der Haustür.

Goldsteig

26.8. 3. Tag Von Breitenberg nach Haidmühle

Sturmtief Kirsten hat uns den ganzen Tag begleitet. Größere Schwierigkeiten hatten wir deshalb aber nicht.

Erst einmal durften wir von Breitenberg abwärts wandern durch naturnahe Auen.

Der Blick vorwärts, da geht es heute hinauf

Unten im Tal ging es über den Bach Die Große Mühl und schon waren wir für einige Kilometer in Österreich.

Der Waldumbau ist gestartet.  Die „Neuen“ sind fast nur noch Laubbäume
Auch auf dem Baumstümpfen wächst der Nachwuchs

Es ging stetig bergauf und dann begann ein abwechslungsreicher Abschnit. Über große Steinblöcke führte der Weg, eine tolle Abwechslung.

wie in den Alpen

So langsam sind wir auf 1200 Meter Höhe und der Ausblick wird sensationell. Sogar doe Alpen sind schemenhaft erkennbar.

Weiter gings den Hang entlang durch den Naturpark das  Steinerne Meer. Da waren sogar einige Kraxeleinlagen dabei und der starke Wind sorgte schwierige Verhältnisse.

Jede Menge Baumskelette

Oben auf dem Gipfel des Dreisessel war der Sturm dann schon gewaltig. Die Bierbänke flogen über den Platz.

2 der 3 Sessel des Gipfels auf 1347 Metern

Dann ein entspannter Abstieg nach Haidmühle

Unsere heutige Unterkunft
Das Haus gab es schon 1921