Goldsteig

1.9. 8. Tag von Friedenfels nach Neuhaus/ Windischeschenbach

Unsere bisher längste Etappe. Da wir der Ansicht waren das vorgeschlagene Ziel Falkenberg wäre uns zu nah, haben wir uns entschlossen 2 Etappen zusammen zu legen. Bis Falkenberg war es ein leichtes Auf und Ab in wechselnden Landschaften.  Am Anfang verlief der Weg um viele Weiher drum herum. Ich für meinen Teil habe vollständig die Orientierung wo welche Himmelsrichtung liegt verloren, da die Sonne nicht zu sehen war.  Das Gebiet wird auch „Land der 1000 Teiche“ genannt. So viele sind es natürlich nicht, aber schon eine ganze Menge, alle von beachtlicher Größe. Hier wird Fischzucht im großen Stil betrieben.

Eine 350 jährige Buche
Einer von Vielen auf unserem Weg

Zwischendurch mussten wir Bahngleise überqueren, die mit Schranken versperrt waren.

Kurz der Anweisung folgen und schon meldet sich eine Stimme und öffnet einem die Schranken.  Auf der anderen Seite sagt man Bescheid das man drüben angekommen ist.

Nach Falkenberg kommen wir ins Tal der Waldnaab. Ein völlig abgeschiedenes Naturschutzgebiet. Leider führt im letzten Drittel eine Autobahn darüber hinweg und der Lärm ist weithin zu hören.

Die letzte Stunde hat uns der Regen doch noch erwischt.

Windischeschenbach mit dem Ortsteil Neuhaus nennt sich die Hauptstadt des Zoigls.

Bis jetzt hatte ich davon noch nicht gehört, ist aber eine interessante Sache. In vielen Orten gibt es ein Kommunbrauhaus da wird die Maische  gemeinsam von  Privatpersonen hergestellt und gehopft. Dann darf jeder einen Teil mit heim nehmen und dort mit Hefe versetzten und fertig stellen.  Es existiert ein Kalender wann welcher Brauer sein Bier ausschenkt. Leider sind wir nicht in der jeweiligen Gegend wenn es soweit ist, aber auch in unserem Gasthof wird eines ausgeschenkt. Mir hat es geschmeckt.

Goldsteig

31.8. 7. Tag von Marktredwitz nach Friedenfels

Die gestrige Zugfahrt von Spiegelau nach Marktredwitz hat auch mit 3 mal umsteigen tadellos geklappt. Auf der ganzen Fahrt und Abends am Zielort nur Regen.  Pünktlich zum morgendlichen Start war dann Schluss damit und wir haben noch einen kurzen Stadtrundgang unternommen bevor wir uns auf den Wrg gemacht haben.

Gleich am Bach nach dem Ort haben wir den Regierungsbezirk Oberfranken wieder verlassen und sind jetzt in der Oberpfalz unterwegs. Große Höhen erklimmen wir gerade nicht. Ist aber auch mal angenehm sich nur in hügeliger Landschaft zu bewegen.

In der Ferne das Fichtelgebirge

Es gab trotzdem den Berg zur Ruine Burg Weißenstein zu ersteigen. Die Aussicht von dort oben war phantastisch. Wenn man  nur den nächsten Hügel im Blick hat, ist einem nicht klar wie das Landschaftsbild im Ganzen wirkt.

Vom Fichtelgebierge übers Vogtland und die Sächsische Schweiz reichte die Sicht trotz des trüben Wetters.

Bilder von den Überresten der  Burg dürfen nicht fehlen

Die Holzstufen mussten erklommen werden um die Aussicht genießen zu können
Das Fundament
Der Kiebitzstein

Am Nachmittag sind wir ziemlich verdreckt vom vielen Matsch, in Friedenfels eingetroffen. Also ein gemütlicher Wandertag