Maximiliansweg

6. Tag 5.7.19 von Pfronten nach Füssen

Der Morgen beginnt mit einem traumhaften Sonnenaufgang über den Zirmgrad.

Da muss ich dann später auch hinauf.

Zuerst ist allerdings der Falkenstein dran. Eine Ruine steht dort oben zu der eine Straße hinauf führt. Später lese ich, die Straße wurde gebaut weil der König Ludwig II auch dort ein Märchenschloss, noch größer als Neuschwanstein, bauen wollte. Das Geld wurde knapp und mit seinem Tod konnten die Pläne ad acta gelegt werden. Statt dessen wurde später ein Hotel hingestellt.

Vom Zirmgrad Richtung Saloberalpe jede Menge grandioser Ausblicke auf die Seeenlandschaft mit Weissensee, Forggensee und Hopfensee.

Der Blick zurück zum Zeltplatz.

Dann war der Akku vom Handy und der Solarpowerbank leer. Mehr Bilder gibt es also heute nicht.

In Füssen schlafe ich heute in einem Hotel, auch mal wieder schön ein eigenes Zimmer zu beziehen.

Maximiliansweg

5. Tag 4.7.19 von Sonthofen nach Pfronten Steinach

Meine Königsetappe mit 35 km mehr als 1100 Hm rauf und runter. Landschaftlich ist das Allgäu ein Traum. Einmal in der Höhe sind auch die 2500 m hohen Berge sichtbar, leider etwas im Dunst.Da ich als erstes quer durch Sonthofen laufen musste, gab es einmal einen gscheidn EsdpressoWeiter ging es über den ersten Buckel an einer Burgruine, der Turm istder kümmerliche Rest, vorbei.Dann 2h lang auf Teer in der Sonne bergauf.Die Aussichten sind atemberaubend.Dann war endlich Schluß mit der Straße aber im Wald wurde es extrem steil. Ohne die Baumwurzeln würde dieser Hang abrutschen, glaube ich.Am Tiefenbacher Eck dann ein Naturschauspiel für Pflanzenliehaber. Ein ganzer Hang fast nur Bergarnika, der Anblick ist eine Rarität.Zu dem Zeitpunkt befinde ich mich auf 1570 Meter. Da oben gibt es große Feuchtgebiete. Da ist dann eine ganze Wiese mit Wollgras.Orchideen verschiedenster Art und viele andere seltene Pflanzen. Ich bin vor Staunen nicht allzu schnell vorwärts gekommen. Irgendwann sind auch die schönsten Blumen ausgiebig bestaunt worden, dann musste ich das Tempo mal forcieren. Die Etappenlänge geht sich nicht von allein.Nach 10 Stunden war ich endlich an einem landschaftlich tollen Zeltplatz.