Heute lege ich einen flotten Schritt hin. Das Wetter soll am Nachmittag in Regen umschlagen und da will ich den Bergen runter sein.
Von der Hütte aus geht es hinauf auf den Rotohrsattel und weiter auf den Latschenkopf. Alles schmale Bergpfade im Auf und Ab zwischen Latschen und großen Felsbrocken. Immer wieder mit toller Fernsicht.
Von Brauneck geht es dann steil auf Schotterpiste bergab, auch nur ein kleines Vergnügen. Aber das Ziel naht in Lengries. Noch kurz über die Isar und dann ist es nicht mehr weit.


Ich darf heute bei einer Freundin übernachten, darauf freue ich mich schon . Kaum bin ich im Haus setzt der Regen ein, und so wie es aussieht ist damit nicht so schnell Schluß.
Im Dorfladen gibts in der Früh um 7.30 Uhr schon Kaffee und eine Breze. So gestärkt wandere ich am See entlang. Um diese Uhrzeit ist auch kaum Verkehr. Mein Weg führt nach Urfeld vorbei an dem Filmkullissendorf Flake für Wiki und die starken Männer.


In Urfeld geht es zur Jochalm hinauf. 500 Hm sind es. Das ist aber für heute auch der längste Aufstieg des Tages. Inzwischen sind die Wege abgetrocknet und wunderbar zu gehen. Die Alm ist sogar bewirtschaftet und ich lasse es mir bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Danach jagt ein Aussichtspunkt den nächsten und obwohl dies auch ein langer Tourentag ist wird mir heute nichts zuviel. Einfach nur schön. Eimal dachte ich als ich von Ferne diesen Holzbalken sah, daß ich darüber balancieren müsste. Aber das war nur die Sicherung für das Stromkabel. Wir Wanderer mussten runter und über Ttittsteine über den Bach.
Vorbei führte der Weg an der Staffelalm. Dort war der Maler Franz Marc häufiger zu Gast und hat dort, wenn er nicht bezahlen konnte die Wände bemalt. Zwei Gemälde sind wieder freigelegt worden.Und jetzt gibt es nur noch Bilder von grandiosen Panoramen
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Das ist der Blick hinauf zur Benediktenwand von der Tutzimger Hütte aus, auf der ich heute schlafe
