Europ. Fernwanderweg E1

87. Tag von Hexenegg nach Morschach, Rüti

So, als erstes musste ich den Berg runter bis zum Vierwaldstätter See. Hier die Bilder vom Abstieg.

Das hier ist Schwyz.

Die Mythen von Süden, da schauen sie schon noch gewaltiger aus.

Zwischen Schwyz und Brunnen ebenes Gelände, inzwischen ganz ungewohnt.

Eine Designer Katzentreppe

Der Ort am See heißt Brunnen und man kommt sich vor wie in Riva am Gardasee. Ich sehe die ersten Palmen, Balkone mit Metallgeländer, die Häuser ähnlich, nur die Wäscheleinen quer über die Straßen fehlen.

Bei dem Sonnenschein klappt das mit der richtigen Belichtung scheinbar schlecht.

Interessant finde ich auch folgendes Verfahren. Nach der vorläufigen Baugenehmigung muß der Bauherr diese Stangen aufstellen, die zeigen dann die Ausmaße in echt an. Die Bevölkerung hat dann noch einmal ein Einspruchsrecht. So recht vorstellen in der Umgebung eingebettet, kann man sich die Höhen etc. ja im Vorfeld nach Plan immer schlecht.

Eigentlich wollte ich ja baden, aber habe keine öffentliche Stelle gefunden. Deshalb hat es nur für ein Fußbad gereicht. Ja und zu meiner Unterkunft musste ich den Berg wieder hoch. Mein Weg wird immer den See entlang nach Süden verlaufen. Mal weit oben, später auch am Ufer. Für die Küstenstrasse ist auch nicht viel Platz.

Der Blick von oben zurück nach Brunnen. Heute probiere ich etwas Neues aus. Schlafen im Stroh Hochbett. Unter mir eine vierköpfige Familie aus Holland. Neben mir?

Neben dem Eingangstor!

Schau mer mal, das wird spannend.

Europ. Fernwanderweg E1

86. Tag Mythen

Zuerst ging es mal von der einen Hütte zur nächsten. Von der Haggenegg zur Hexenegg. Fast auf gleicher Höhe.

Dort habe ich nachgefragt, ob ich schon einen Teil meines Gepäcks deponieren darf. Ich wollte nicht mit dem komplett vollen Rucksack den großen Mythen raufklettern. Ich durfte und so maschierte ich nur halb beladen los. Für das, das heute ein Werktag ist, sind eine ganze Menge Leute unterwegs. Es ging in Serpentinen steil den Berg, der eigentlich ein Fels ist, hinauf. Herzklopfen hatte ich schon. Aber ich habe es geschafft. Runter gehen fand ich dann nicht so schlimm, da gibt es auch ein paar Fotos dazu.

Startphoto

Gipfelaussicht, ganz klar war es nicht. Trotzdem beeindruckend.

Das ist der kleine Mythen. Er besteht aus drei Gipfeln. Einen Zwischenmythen hast es auch noch.

Da der Ausflug nicht so lang gedauert hat wie ich dachte, habe ich noch eine Wanderrunde um den großen Mythen herum über den Zwischenmythen unternommen. Was in Summe dann doch ganz schön Höhenmeter waren.

Abends zeigte sich der Hüttenwirt extrem aufmerksam. Außer mir war noch eine ganze Gruppe da. Er hat sich ausgiebig mit mir unterhalten, damit ich nicht so eisam rumsitze.

Gemsen bekam ich gezeigt, sogar ein Fernglas dazu weil sie weiter weg ästen.

Das späte Abendrot am nächsten Berg, der deswegen übersetzt „der rote Fluch „heißt. Manchmal betrifft es den ganzen Hang. So war es auch schon sehenswert. Ein ganzes Menü weil die Gruppe eines gebucht hat, da fielen Portion auch mit ab.

Besser kann es einem einfach nicht gehen.