Europ. Fernwanderweg E1

31. Tag von Bad Müden nach Hameln

Beim Verlassen von Bad Müden, habe ich doch noch einige Schützenscheiben an Hausgiebeln erblickt. Also scheinbar eine Tradition mit der Zielsicherheit an der Hauswand zu werben.

Ansonsten war der Weg eher unauffällig. Eine angenehme, mit 22km etwas kürzere Tour.

Gegen Ende verlief sie einige km parallel mit dem E11

Die km Angaben unterwegs sind spannend . Diese beiden Wegweiser stehen links und rechts des gleichen Weges und zeigen in die gleiche Richtung.

Gestimmt haben beide nicht.

Na ja eine Tour ist zu Ende wenn ich am Ziel bin, das dauert dann auch meistens länger.

Der erste Blick von oben auf Hameln.

Ein paar Bilder von der Stadt des Rattenfängers. Das wird hier an jeder Ecke vermarktet.

Drei Ansichten eines Hauses. Richtig gut schaut der Giebel zur Hauptstrasse hin aus.

Das Fundament ist auch interessant

Viel Fachwerk und andere Prachtbauten.

Aber auch in der großen Kreisstadt mit viel Tourismus gibt es jede Menge Leerstand in der Innenstadt. Und der Schein trügt. Hinter der Fassade sind die Häuser auch oft recht baufällig.

Jetzt kann noch jeder mal überlegen welcher Fluß das ist.

Ja, ich bin an der Weser und im Weser Bergland angekommen.

Europ. Fernwanderweg E1

30. Tag von Bad Nenndorf nach Bad Müden (am Deister)

Bad Nenndorf hat am Ende seines Kurparks noch etwas Besonderes zu bieten.

Eine Süntelbuchenallee.

Das ist eine Mutation der Rotbuche. Die Bäume wachsen weniger als einen Meter gerade. Völlig verkrümmt , geht schon mit dem Stamm los. Die Äste hängen teilweise bis zum Boden, schaut bizarr aus. Der Wuchs führt dazu, das ständig Äste abbrechen die Bäume werden also nicht so alt

Weiter ging es bergauf, endlich.

Der Höhenzug „der große Deister“ macht den Anfang auf meiner Wanderung. Es ging bis auf 340 Meter hoch. Teilweise als Kammweg, aber auch auf und ab.

Zwischendurch ein Wegweiser, bei dem ich erfahre, wo es noch alles hingehen kann.

Denn nicht immer ist klar wo es hingehen soll.

Aber zur Not hilft die Navigation über die gespeicherten Karten auf dem Smartphone. Ein Lob auf die Technik, im Notfall hilft sie auf jeden Fall.

Heute hatte ich Glück, unterwegs gab es zwei Einkehrmöglichkeiten.

Die erste beim Nordmannturm. Der heißt so, weil sein Erbauer Nordmann hieß. Sehr kurios. Erst wurde der Turm erbaut, später das Haus drum herum.

Also, erst muss man ins Gasthaus um dann den Turm zu besteigen.

Zeitweise sind hier viele Gäste. Ca. 200 Stühle stehen im Garten. Der Parkplatz ist riesig und nur zwei km weg, also alles bequem erreichbar.

Auf dem nächsten Turm gibt es dann eine tolle Aussicht, er ist höher als die Bäume rund herum.

Auf dem Weg einige Besonderheiten.

Eine Albino Nacktschnecke, die meisten hier sind schwarz.

Ganze Berge sind bedeckt mit blühendem Bärlauch.

Eine säulenförmig wachsende Eiche.

Ein Angeber?

Die gewonnenen Schützenscheiben des Ehepaares müssen aussen angebracht werden.

Ansonsten gewinnt dieser Ort keinen Schönheitspreis. Obwohl ein Kurort, die Tourist Information besteht aus einem Prospektstand in der Lobby des Kurhauses. Scheinbar ist die Nachfrage nicht sehr groß.