Europ. Fernwanderweg E1

49. Tag von Dreifelden nach Montabaur

Gemütlich am See entlang bei diesiger Sicht starten wir in den Tag.

Wir begegnen wieder einmal niemandem. Wenn man so als Wanderer unterwegs ist, könnte man meinen in einem dünn besiedelten Land unterwegs zu sein.

In den Dörfern keine Einkaufsmöglichkeiten. In Vielbach einem Ort mit ca. 500 Einwohnern kommen wir gerade an, als ein Wagen einer Bäckerei hier Halt macht. Wir gönnen uns ein Stück Kuchen und werden zu einer Tasse Tee von einer Bewohnerin eingeladen. Zweimal in der Woche kommt der Bäckerwagen und einmal der vom Metzger. Ansonsten geht ohne Auto nichts, da sind mindestens zehn Kilometer zu fahren.

Wir verbringen eine gemütliche halbe Stunde bei einem Ratsch, die Freude darüber ist auf beiden Seiten groß.

Heute wandern wir entspannt bergauf bergab, nicht besonders steil dafür fast nur auf Schotter und Teer. Da meutern die Füße.

Der Blick von oben auf Montabaur.

Bei einem mongolischen Essen beschließen wir den Abend.

Europ. Fernwanderweg E1

48. Tag von Bad Marienberg nach Dreifelden

Ein entspanntes wandern wenn man weiß, es ist heute nicht weit. Heute verläuft der Weg vielfach durch eine offene Landschaft und nur wenig Wald. Freie Ausblicke sind möglich.

Zwischendurch kaufen wir ein, denn unser Gasthof in dem wir heute übernachten hat Ruhetag. An dem Ort an der Westerwalder Seeenplatte gibt es, wie schon so oft auf meiner Wanderung, keine Einkaufsmöglichkeiten. Dankenswerterweise hat uns die Zimmerwirtin darauf hingewiesen. Wir sind die einzigen Gäste und machen es uns auf der Terasse gemütlich.

Die Gegend ist so dünn besiedelt, die werden noch oberirdisch mit Strom etc. versorgt. Hohe Trafohäuschen verteilen noch die Leitungen durch die Landschaft. Auf jedem Dach sind noch die Metallständer mit den Anschlüssen und die Kabel laufen kreuz und quer über die Straßen.

Ein abendlicher Spaziergang zu der einzigen Stelle an dieser Seeseite, wo ein ungehinderter Blick über den See möglich ist beschließt den Tag.