Europ. Fernwanderweg E1

63. Tag von Bretten nach Pforzheim

Einige Impressionen vom Kraichtal. Kirschbäume, Obstbaumwiesen tolle Ausblicke.

Für diese Nacht eine Unterkunft zu finden war schwierig. Ich wohne in einem Vorort, deshalb wird es heute etwas weiter. Inzwischen bin ich fit und es dauert nicht mehr so lang wie am Anfang.

Pforzheim wurde im Krieg ziemlich zerstört, deshalb Bilder einer modernen Stadt die in den 70igern alles dem Verkehr untergeordnet hat und jetzt versucht das optisch zu verbessern.

Theater, Kirche, Hotelzimmer, Park und Spielflächen auf dem Stück Land zwischen dem Zusammenfluss zweier Flüsse.

Leider sind die Bilder teilweise recht hell.

Mehrere Flüsse fließen durch die Stadt und im Rahmen einer Gartenschau gab’s auch langfristige Konzepte für die Einbindung. Die Mauern auf beiden Seiten sind ganz schön hoch.

An der Enz führt ein Radweg lang.

Überhaupt kommen Radfahrer und Fußgänger auf dem gleichen Weg gut zurecht. Rücksichtnahme herrscht vor. Übergänge, selbst auf vierspuriger Straße werden mit einer Verkehrsinsel gelöst, saß klappt obwohl was los ist auf der Straße.

Das ist ein ehemaliges Hallenbad, gebaut Anfang des 20. Jahrhundert gestiftet von einer Frau. Heute wird es als Kreativ Zentrum und für Start ups genutzt. Der Eingangsbereich ist noch im Original erhalten.

Deckenbeleuchtung

Da ich vier Kilometer am Fluss lang gelaufen bin, habe ich diesig verändernde Bebauung gut verfolgen können. Anfangs Wohnhäuser, verschiedene Spielplätze für jedes Alter, später Industrie, dann Biergarten. Danach ein Blockheizkraftwerk das sich sehen lassen kann und mit toller Bepflanzung .

Gasometer, neu genutzt

Also einmal Bilder einer modernen Stadt.

Erklärungen über Tafeln, die eine Seite mit Zeitangaben und Bildern vor dem 2. Weltkrieg, die andere für die Zeit danach. Immer am jeweiligen Platz aufgestellt.

Europ. Fernwanderweg E1

62. Tag von Unteröwisheim nach Bretten

Nach einem familiären Frühstück, ich war der einzige Gast, stiefelte ich los. In den kleinen Orten und Pensionen in denen ich öfter übernachte, lebt der Wirt von den Monteuren. Die sind am Wochenende nicht da und so bin ich schon mal die Einzige beim Frühstück.

Das Kraichtal ist kein einziges Tal, sondern bezeichnet ein Gebiet. Land der 1000 Berge und Wein -und Kirschenland nennt es sich. Sehr niedrige Berge natürlich. Kirschbäume stehen überall, ganze Alleen säumen die geteerten Feldwege und alle schauen gesund aus. Auch jede Menge wilder Kirschbäume stehen an Waldrändern oder Hecken. Im Moment werden die Kirschen reif und da kann ich nicht widerstehen, da pflücke ich mir schon mal ein paar.

Die wilden Früchte sind erstens deutlich kleiner und schmecken herb, fast ein wenig bitter. Apfel-, Birnen-und Walnussbäume ein Land der Obstbäume.

Störche sind hier auch heimisch. Bäche durchziehen die Gegend und die angrenzenden Wiesen sind ideale Bedingungen. Aber auch hier hält der Mais Einzug, steht teilweise bis an den Flußlauf heran. Allerdings weit weniger als in NRW und Biogasanlagen habe ich noch gar nicht erblickt.

Das Schloß von Gonsheim.

Der Blick zurück nach Gonsheim.

Hier noch ein paar Bilder von Bretten.

Diese Baulücke zu schließen ist aufwendig.

Das Melanchtonhaus

Von hinten

Die Stadtmauer samt Graben, nicht immer ansehnlich.