Maximiliansweg

7. Tag 6.7.19 von Füssen zum Ahornsattel

Ein Tag mit Überraschung.In der Früh nach einem ausgiebigen Frühstück unter lauter Italienern wanderte ich gutgelaunt los. Im Hotel hatte eine etwa 30 Mann starke Motorradfahrergruppe aus Italien übernachtet. Dementsprechend war der Geräuschpegel beim Frühstück. Ein fröhliches Palaver an allenTischen. Die gute Laune steckte jeden anIch musste eigentlich nur nach Hohenschwangau und den Tegelberg hinauf. Es war mir schon klar das in der Nähe von Schloß Neuschwanstein einiges los sein würde, aber ich war dann doch überrascht. Erst mal kam ich am Lechfall vorbei.Sehr beeindruckend .Der Weg entlang des Alpsees und des Schwansees war noch friedlich und idyllisch.Dann kam Hohenschwangau in Sicht. Da Neuschwanstein praktisch in der Nähe liegt nimmt die Welt kaum Notiz von diesem Bauwerk.Dann war es soweit, das Getümmel begann. Ursprünglich hatte ich ja mit einer Führung auf Neuschwanstein geliebäugelt, das Vorhaben aber sehr schnell aufgegeben. Schätzungsweise 75% Asiaten und der Rest andere Ausländer. Deutsch sprechende Leute waren auch dabei, gefühlt max. 5%.Um auf den Tegelberg zu kommen musste ich über die Marienbrücke die über die Pöllatschlucht führt. Tja, und dafür musste man tatsächlich bestimmt 10 Minuten anstehen. Drüber gehen war auch sehr schwierig weil jeder ein Selfie von sich mit dem Schloß im Hintergrund brauchte.Nach der Brücke wurde es schnell ruhiger und ich konnte den anspruchsvollen Aufstieg auf den Tegelberg in Angriff nehmen. Gegen 15.00 Uhr war ich oben angekommen wo mir der Wirt kurz und bündig mitteilte das er zwar meine Reservierung hatte aber kein Bett. Er verwies mich auf eine Schutzhütte die in zwei Stunden zu erreichen wäre, wo ich dann ja schlafen könne. Also machte ich mich auf den Weg. Leider überraschte mich etwa nach einer guten Stunde ein Gewitter und ich beschloß mein Zelt mitten in den Bergen aufzustellen, denn das war mir zu heftig um noch weiter zu gehen. Fast trocken habe ich den Aufbau und die Unterbringung meiner Sachen im Zelt geschafft. So bin ich also, etwas unfreiwillig zu meiner ersten freien Outdoorübernachtung gekommen. Wollte ich ja sowieso bald mal in Schottland ausprobieren, habe ich das halt jetzt schon gehabt. Nach zwei Stunden war das Gewitter rum, aber ich beschloß jetzt da zu nächtigen.

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