Europ. Fernwanderweg E1

94. Tag von Biasca nach Bellinzano

Der gestrige Tag ist Vergangenheit heute ging esmit frischem Elan weiter. Nochmal die Zufahrt nach Biasca um von dort bis Bellinzano zu gehen.

Den Hang wieder zu sehen ruft gleich wieder ein flaues Gefühl im Magen hervor. Während des Wanderns vergeht es und ich genieße den Tag ohne große Anstrengungen. In diesem Talboden würde ich definitiv nicht wohnen wollen. Es hat zwar tolle Berge, am Fluss entlang einen richtigen wieder schön renaturierten breiten Grüngürtel. Aber das große Aber ist der Lärm, nicht nur Verkehr. Jede Menge Industrie hat sich angesiedelt bei der guten Verkehrsanbindung. Kieswerk, Steinbrüche und Logistik erzeugen jede Menge Staub und Lärm. Dann noch die Hubschrauber, einer fliegt immer. Granitblöcke hinauf für Straßen oder Befestigungen, abgeholzte Bäume hinunter zum Sägewerk. Heute hatte ich die Chance alles zu sehen, die Tage vorher habe ich alles meistens nur gehört.

Siesta unter der Fußgängerbrücke, Füße ins eiskalte Wasser tauchen und einer Wasseramsel beim Tauchgang zuschauen. Entspannung pur.

Bellinzano ist ein ausnehmend schönes Städtchen mit drei Burgen. Die größte steht mitten in der Stadt auf einem Felsblock. Die Dimensionen kann man nur von oben erkennen. Teile der Stadtmauer stehen auch noch und sind gleich mit integriert bzw. genutzt.

Es fällt nicht auf, aber da läuft quasi direkt über dem blauen Haus die zweigleisige Bahnlinie lang.

Fußgängerbrücke die auf der Stadtmauer aufliegt.

Da ist auch noch ein bisschen Erde nicht nur Fels. Gleich wird ein Weinberg mit Palmen drauf angepflanzt.

2 Gedanken zu „94. Tag von Biasca nach Bellinzano“

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