Camino del norte

14. Tag 17.4.23

von Laredo nach Isla

Heute gab es viele Möglichkeiten der Routenwahl. Wir entschieden uns für die an der Küste entlang, auch wenn sie mit etwas Kraxelei in unserem Führer angekündigt war. Uns überwältigen die Ausblicke von oben noch immer und das Meer übt eine Faszination auf uns aus, der wir nicht widerstehen können. Als erstes durften wir in Laredo 5km am Strand entlang gehen um mit einem Boot nach Santoña überzusetzen.

nur eine weitere Wanderin war mit uns unterwegs

Danach gings durch den Ort, der obligatorische Espresso war dabei. Danach gleich entlang des nächsten Strandes der fast genauso lang war. Dann war etwas Kletterei angesagt aber wer Bergaufstiege auf schmalen steinigen Pfaden in den Alpen kennt, das war vergleichbar nur war nach einer Dreiviertelstunde alles vorbei.

hier gings entlang auf dem 2. Strand

Auf den Berg mussten wir rauf und oben ganz vorne um die Spitze herum

der Blick von oben nach hinten

und hier nach vorn auf den 3. Strand

Teilweise nicht zum Baden geeignet, viele Felsen stehen raus

Weiter gings durch ein Naturschutzgebiet, wo wir anhand einer Schautafel erkannt haben das gestern mindestens 10 Gänsegeier über uns kreisten.

In der Ferne dann unser Zielort das historische Isla der eigentliche Ort liegt 2km entfernt

Eigentlich waren wir in der Herberge, die sich neben der Kirche befindet, angemeldet. Leider war niemand da und die telefonische Kontaktaufnahme klappte nicht.

Wir hatten Glück und in der Nähe gibts eine Pension in der wir untergekommen sind. Dieser Teil des Ortes besteht bloß aus ein paar Häusern, wir haben also Glück.

Camino del norte

13. Tag 16.4.23

von Islares nach Laredo

Ein schöner Wandertag bei gutem Wetter. Am Anfang führte der Weg noch entlag einer überörtlichen Straße. Da auch die Autobahn recht nah vorbei führt ist hier fast nichts los. Allerdings sahen wir etliche Polizeimotorräder, wobei wir dachten das sie das Tempolimit kontrollieren. Es waren viele Rennradfahrer unterwegs. Kurze Zeit später wussten wir genau warum. Es passierte uns ein mindestens 1km langer Konvoi aus RennradfahrerInnen. Vielfach wurde uns ein buen Camino gewünscht. Das macht tatsächlich gute Laune.

Schaute nach einem Volkslauf aus, das Tempo war eher gemütlich und es fuhren keine Servicefahrzeuge hinterher

Anfangs verlief die Route entlang des Flußdeltas vom Rio Agüera.

Dann gings im leichten Auf und Ab stetig auf verschiedensten Wegen abwechslungsreich dahin. Es macht einfach gleich mehr Spaß wenn die Sonne scheint, auch wenn es mit 13°C und kräftigem kühlen Wind gar nicht mal so warm war.

Zwei steilere Anstiege auf dem Weg zur Küste verschafften uns auch wieder tolle Ausblicke
Altstadt von Laredo
Unsere heutige Herberge bei den Schwestern des Trinidarier Ordens