Camino del norte

20. Tag 23.4.23

Von Comillas nach Estrada

Heute war ein regnerischer Tag mit Schnürlregen wie am Alpenrand. Dementsprechend war der selbstgemachte Regenrock angesagt. Auf vielfachen Wunsch gibt es diese Mal auch ein Bild davon.

Ich möchte betonen, er funktioniert bestens

Ansonsten gibts nur zu erzählen das wir im Bewustsein des kommenden schlechten Wetters gestern schon beschlossen haben, es bei 20km zu belassen und uns ein Quartier reserviert haben. Die Erfahrung zeigt, daß das die beste Strategie ist. Öffentliche Herbergen sind auf diesem Camino seit Corona rar und die Zahl und Kapazitäten der privaten Herbergen begrenzt. So ist es sinnvoll telefonisch oder online, je nach Möglichkeit, Reservierungen vorzunehmen, um die Etappenlänge selbst bestimmen zu können. Da leidet die tägliche Freiheit, aber in diesem Fall lässt es sich nicht ändern.

Ein paar Bilder habe ich dennoch gemacht.

Die Bucht von San Vincente de la Baquera

Diese 600m lange Brücke wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, als Ersatz für eine Brücke aus dem 16. Jhrd die zu ihrer Zeit eine der längsten war
Naturschutzgebiet in Tal von Vincente

Es fällt uns auf, das hier die Kühe fast immer mit ihren Kälbern draußen sind, die auch gesäugt werden. Die werden wohl zur Fleischerzeugung gehalten. Manchmal ist sogar ein Stier dabei. Die schauen schon imposant aus.

Camino del norte

19. Tag 22.4.23

Von Sanitllana nach Comillas

Heute ein wunderschöner Tag in jeder Beziehung. Das Wetter erst bewölkt, wurde dann sonnig aber nicht heiß. Die Strecke vielseitig, durch verwunschen wirkende Ortschaften, bergauf und berab nie zu steil und ab und zu mit Blick aufs Meer. Zwar war immer alles auf Teer zu laufen, aber das hat ja auch Vorteile. So gut wie kein Autoverkehr und auch die private Herberge in Comillas ist ein tolles Haus. Wieder mal gemeinsam am Tisch mit vielen Leuten aus verschiedenen Ländern sitzen macht schon Spaß, englisch ist da die Universalsprache. Nachdem wir schon um drei da waren, konnten wir mal wieder Wäsche waschen und bei dem schönen Wetter trocknete auch alles. Im Ort lassen sich viele tolle Bauwerke bewundern unter anderem eine Villa geplant von dem weltberühmten Architekten Gaudi. Die haben wir uns natürlich noch angesehen. Ein Bummel durch den Ort rundeten den Nachmittag ab. Im Feinkostladen erwarben wir noch luftgetrockneten Schinken, Käse und Wein. Das verspeisten wir dann in der Herberge.

Perxrkt zusammengesetzte Mauern, von denen haben wir viele gesehen

Hier nun noch eine kleine Auswahl an Bildern aus der von Gaudi geplanten Villa

das Gebäude im Ganzen
Detail det Sonnenblumen- und Blattfliesen