Europ. Fernwanderweg E1

8. Tag von Preetz nach Plön

Meine Regenjacke und ich hatten heute Besonderes zu leisten.

Sie, weil trotz aller guten Wünsche für viele Regenpausen, praktisch ihr Dauereinsatz gefragt war.

Und ich, weil eine geplante Tour von 27km scheinbar nicht reicht. Heute war eine extra Runde von 5km fällig.

Tja das Wetter meinte es heute nicht besonders mit mir. Stürmische Winde und der Regen waren ständige Begleiter. Die Pausen habe ich in Bushäuschen verbracht und Photos gibt es deswegen von unterwegs nur wenige.

Der Weg führte durch die Schleswig Holsteinische Schweiz. Aus bayerischer Sicht etwas übertrieben, aber heute war es ein ständiges Auf und Ab und es kamen sogar etwa 250 Höhenmeter zusammen. Fast immer am Wasser entlang. Ich bin hier in einem wunderschönen Seengebiet unterwegs. Matsch war mein ständiger Begleiter.

Hier musste ich durch ein Gatter, wie auf der Alm. Hier werden sogenannte Robustrinder, das ist eine langhaarige Rasse, entlang eines Sees zur Landschaftspflege eingesetzt.

Das Foto stammt von einem anderen Tag, deswegen mit Sonne und Stroh.

Die Jacke hat ihren Einsatz mit Bravour bestanden, absolut dicht und ich bin es langsam gewöhnt, das lange Laufen auch mit nassen Füßen am Schluß.

Der kleine Film des Tages am wurde am Nachmittag während einer Regenpause aufgenommen. Es zeigt Plön von der Ferne.

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Abends war dann endlich Schluss mit Regen und ihr seht noch etwas von der Innenstadt

Europ. Fernwanderweg E1

Flensburg

Beinahe wäre heute in letzter Minute alles gescheitert. Ein Reh musste unbedingt über die Straße, während meiner Fahrt zum Bahnhof. Die Bremsen unseres Autos haben gehalten was die Firma verspricht, gilt ja nicht für alles .

Die Bahn war pünktlich, sodass die Wanderung heute nachmittag los gehen konnte.

Bei traumhaften Temperaturen bin ich heute 12.5 km bis Oeversee gegangen.

Leider führte der Weg teilweise an der Ausfallstrasse durchs Gewerbegebiet von Flensburg. Da gibt’s wirklich Schöneres. Viel geteerte Wege. Und wenn ihr denkt alles ist hier flach, dann erlebte ich heute doch Überraschendes.

Die Kennzeichnung des Weges ist super, also keine unliebsamen Überraschungen.

Ein ganzer Wald voll Waldannemonen, ein traumhafter Anblick