Camino del norte

2. Tag 5.4.23

Von Hendaye nach Hondarribia

Ein sonniger frühlingshafter Tag erwartete uns. Morgens noch etwas frisch, aber eigentlich bestes Wanderwetter. Als erstes gings zur spanischen Grenze und dem offiziellen Beginn des Pilgerwegs auf einem Steg über dem Bidasoa.

Vier Brücken hintereinander
der Beginn

Weiter durch den Ort Irun

außen an sehr vielen Häusern ein regelrechter Kabelsalat
die erste Tapasbar mit dem typischen aufgehängten Schinken

Dann wollten wir natürlich auch einen Pilgerpass erwerben, haben uns aber ziemlich schwer getan das Büro der Padres zu finden. Nur mit Hilfe eines aufmerksamen Beobachters im 4. Stock eines Hauses der uns hinterher pfiff, haben wir das richtige Haus und den Eingang dazu gefunden. Von außen gabs keinerlei Hinweise.

Kurz nach Irun haben wir gleich mal den offiziellen Pilgerweg auf Grund der Empfehlung unseres Wanderführers verlassen und einen Abstecher nach Hondarribia unternommen. Die Bilder sprechen für sich. Die malerische Altstadt ist es allemal wert und wir beschlossen unseren Tag hier zu beenden.

Unser Hotel

mit altem Treppenhaus

Die Boote liegen verstreut vor Anker
und an der Hafenmauer aufgereiht die Ruderboote um zu den Booten zu gelangen

Hier noch ein paar der lebensgroßen Figuren die bereits in der Kirche für die Osterprozession bereit stehen. Diese werden von Trägern unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und Besuchern durch die Straßen getragen. Das ist Schwerstarbeit.

Camino del norte

1. Tag 4.4.23

Von Trostberg nach Hendaye

In der Früh um 5.15 Uhr starten wir zu Fuß zum heumatlichen Bahnhof. Gleich mal mit 6 Minuten Verspätung. Wir erwischen trotzdem unseren Anschlusszug nach München. Dort meldet die Anzeige 2°C bei eisigem Wind. Wer hier fiert ist auf dem Bild eindeutig zu erkennen.

und die nächste Verspätung kündigt sich an, es werden allerdings nur 6 Minuten.

So bleiben wir entspannt, denn in Stuttgart haben wir auch eine halbe Stunde Zeit. Der Umstieg klappt problemlos und wir sind auf dem Weg nach Paris.

teilweise recht flott unterwegs

Am Wochenende wurde uns schon per Mail mitgeteilt, daß der nächste Zug annulliert wird und wir in Paris umbuchen müssen. Erstmal war noch ein Fahrt mit der Metro nötig, denn ein Bahnhofswechsel war angesagt. Das Umbuchen erwies sich als zeitaufwändig. Die 2h Zeit zum Umsteigen mussten wir voll ausnutzen. Ein Kaffee und ein süßes Teilchen konnten wir noch ergattern, essen mussten wir im Zug, dafür reichte die Zeit nicht mehr.

Endlich mal war ich in einem flotten TGV unterwegs, 2h für knapp 600km. Die neue Zugverbindung nötigte uns noch einen zusätzlichen Umstieg in Bordeaux auf. Danach gings mit einem übervollen Regionalzug bis zu unserem Zielort Hendaye an der französisch spanischen Grenze das wir um 21.24 Uhr erreichten. Zur Pension wars nicht mehr weit.

Bahnhof Bordeaux
Andere Länder andere Sitten. In Frankreich gibts an den Bahnhöfen keine festen Gleise für die Züge. Alle Leute stehen mit gereckten Hälsen vor diesen Tafeln die hoch oben aufgehängt sind und rennen los wenn die Gleisnummer für den gewählten Zug eingeblendet wird. Es entwickelt sich scon ein Gedränge.

16h Fahrt bis zur spanischen Grenze, eigentlich nicht lang, aber das ewige Sitzen reicht dann doch.