Camino del norte

4. Tag 7.4.23

Von Pasaia nach St. Sebastian

Wie es sich für eine Pilgerunterkunft gehört wurden wir stilecht mit gregorianischen Gesängen vom Hospilatero geweckt. Angekündigt war das für 7 Uhr morgens, scheinbar hatte er Sorge das 15 Leute nicht innerhalb 1h fertig werden, darum begann die Musik 1/4 h früher. Hier ist es um diese Zeit noch dunkel.

Wir fanden uns zu einer 7-köpfigen Gruppe zusammen. Erst mussten wir mit einem Boot übersetzen, Brücke gibts keine in der Nähe. Dann fand sich um kurz vor acht, doch eine Bar in der wir einen Kaffee und ein kleines süßes Gebäck erstanden. Gut gestärkt erklommen wir gleich mal unzählige Stufen. Die Belohnung?

-genau-

mehrere fantastische Ausblicke.

Auch heute gabs mehrere Varianten zur Auswahl und natürlich wählten wir die über die Berge entlang der Küste die mit vielen spektakulären Ausblicken belohnt wurde.

Teilweise führte der Route auf uralten Wegen, immer unter Bäumen entlang

Grundsätzlich war der Weg bis St. Sebastian mit 9km nicht weit.

der erste Blick auf den berühmten Strand

Aber insgesamt wurden es trotzdem 23km, denn unsere Unterkunft in einer Jugendherberge liegt am Ende des 2. Strandes der im oberen Teil des Bildes zu sehen ist. Dort stellten wir unsere Rucksäcke ab und konnten dann super entspannt den restlichen Tag genießen.

Ein wunderschöner Ort in der jede Menge Häuser im Jugendstil zu finden sind und heute unglaublich viele Leute unterwegs waren. Alle völlig entspannt.

Eine Statue auf einem Berg gibts nicht nur in Rio
Gemälde im Sand, die Flut vernichtet sie wieder

Camino del norte

3. Tag 6.4.23

Von Hondarribia nach Pasaia

Nach einem super Frühstück starteten wir in einen sonnigen Tag, vormittags sogar windstill. Wir hatten uns vorab schon entschieden, wegen der spektakuläre Aussichten den Weg über die Berge zu nehmen. Das bescherte uns erstmal einen ordentlichen Aufstieg. Aber die Anstrengung war es wert. Rechts die Atlantikküste und links der Blick in die Berge.

Der Platz vor dem Hotel, in der Früh um 8 Uhr noch menschenleer

Unterwegs hätte der Weg uns den Berg hinab geführt , aber eine einheimische Familie überredete uns weiterhin oben zu bleiben. Später würden alle Wege in unserem Zielort zusammenführen. Diese Entscheidung haben wir dann zwischenzeitlich doch etwas bereut. Releativ ausgesetzt ging es an versicherten Felsen entlang. Super Aussichten!

Der Blick zurück

Aber natürlich wars die Kraxelei wert und es schadet ja nicht ab und zu über seinen Schatten zu springen. Die Aussichten waren atemberaubend.

Heute schlafen wir stilecht in einer Pilgerunterkunft hoch oben am Hang über dem Ort

Rechts oben das Gebäude, vorne die Kapelle und der hintere Teil die Pilgerherberge mit 14 Schlafplätzen

Eine internationale Gemeinschaft aus Holland, Litauen, Deutschland und Spanien hat sich eingefunden. Ein recht unterhaltsames Grüppchen.

Hauptplatz mit vielen Lokalen
Der Blick aus dem Fenster des Schlafsaals
Aussicht von der Kapelle