Camino del norte

15. Tag 18.4.23

von Isla nach Langre

Allzuviel gibt es heute nicht zu berichten. Kaffee und Frühstück konnten wir erst nach 10km ergattern. Aber nachdem wir gestern sehr spät gegessen hatten, im Lokal gab es erst ab 21 Uhr Essen, war der Magen ja praktisch noch gefüllt. Der Weg führte etwas von der Küste weg durch eine landwirtschaftlich geprägte Umgebung. Vereinzelte Bauernhäuser sonst war nicht viel zu sehen.

In Güemes trafen wir dann auf die erste Bar am Weg und endlich war ein kleines Frühstück möglich.

am Wegesrand eine große einsame Kirche
die Bar
Kirche gegenüber der Bar, die Platanen in den Ortschaften werden hier echt immer extrem zugeschnitten

Danach wurde die Küste doch noch sichtbar

Das ist der Ausblick aus unserem Schlafzimmerfenster
Camino del norte

14. Tag 17.4.23

von Laredo nach Isla

Heute gab es viele Möglichkeiten der Routenwahl. Wir entschieden uns für die an der Küste entlang, auch wenn sie mit etwas Kraxelei in unserem Führer angekündigt war. Uns überwältigen die Ausblicke von oben noch immer und das Meer übt eine Faszination auf uns aus, der wir nicht widerstehen können. Als erstes durften wir in Laredo 5km am Strand entlang gehen um mit einem Boot nach Santoña überzusetzen.

nur eine weitere Wanderin war mit uns unterwegs

Danach gings durch den Ort, der obligatorische Espresso war dabei. Danach gleich entlang des nächsten Strandes der fast genauso lang war. Dann war etwas Kletterei angesagt aber wer Bergaufstiege auf schmalen steinigen Pfaden in den Alpen kennt, das war vergleichbar nur war nach einer Dreiviertelstunde alles vorbei.

hier gings entlang auf dem 2. Strand

Auf den Berg mussten wir rauf und oben ganz vorne um die Spitze herum

der Blick von oben nach hinten

und hier nach vorn auf den 3. Strand

Teilweise nicht zum Baden geeignet, viele Felsen stehen raus

Weiter gings durch ein Naturschutzgebiet, wo wir anhand einer Schautafel erkannt haben das gestern mindestens 10 Gänsegeier über uns kreisten.

In der Ferne dann unser Zielort das historische Isla der eigentliche Ort liegt 2km entfernt

Eigentlich waren wir in der Herberge, die sich neben der Kirche befindet, angemeldet. Leider war niemand da und die telefonische Kontaktaufnahme klappte nicht.

Wir hatten Glück und in der Nähe gibts eine Pension in der wir untergekommen sind. Dieser Teil des Ortes besteht bloß aus ein paar Häusern, wir haben also Glück.