Camino del norte

19. Tag 22.4.23

Von Sanitllana nach Comillas

Heute ein wunderschöner Tag in jeder Beziehung. Das Wetter erst bewölkt, wurde dann sonnig aber nicht heiß. Die Strecke vielseitig, durch verwunschen wirkende Ortschaften, bergauf und berab nie zu steil und ab und zu mit Blick aufs Meer. Zwar war immer alles auf Teer zu laufen, aber das hat ja auch Vorteile. So gut wie kein Autoverkehr und auch die private Herberge in Comillas ist ein tolles Haus. Wieder mal gemeinsam am Tisch mit vielen Leuten aus verschiedenen Ländern sitzen macht schon Spaß, englisch ist da die Universalsprache. Nachdem wir schon um drei da waren, konnten wir mal wieder Wäsche waschen und bei dem schönen Wetter trocknete auch alles. Im Ort lassen sich viele tolle Bauwerke bewundern unter anderem eine Villa geplant von dem weltberühmten Architekten Gaudi. Die haben wir uns natürlich noch angesehen. Ein Bummel durch den Ort rundeten den Nachmittag ab. Im Feinkostladen erwarben wir noch luftgetrockneten Schinken, Käse und Wein. Das verspeisten wir dann in der Herberge.

Perxrkt zusammengesetzte Mauern, von denen haben wir viele gesehen

Hier nun noch eine kleine Auswahl an Bildern aus der von Gaudi geplanten Villa

das Gebäude im Ganzen
Detail det Sonnenblumen- und Blattfliesen

Camino del norte

18. Tag 21.4.23

von Bilbao über Barreda nach Santillana del Mar

Es war spannend bis alles geklappt hat. Um neun waren wir am Konsulat und wurden wirklich freundlich empfangen. Bis alle Unterlagen aus unserer Heimatstadt im Konsulat eingetroffen sind, hat es doch länger als gedacht gedauert. Wir konnten auch nicht gleich einen Bus nach Bilbao nehmen, die waren schon ausgebucht und so kamen wir erst um 13.30 Uhr weg. Der Umstieg in Santander auf die Bahn war nervenaufreibend. Wir kamen einfach nicht auf die Idee das da zwei verschiedene Unternehmen, die beide Renfe heißen, mit zwei nebeneinander liegenden Bahnhöfen existieren und bis wir im richtigen Bahnhof und am richtigen Gleis waren, waren Irrwege vorprogrammiert. Die sprachlichen Fertigkeiten reichen für so komplizierte Sachverhalte dann doch nicht, vor allem weil alles in einem atemberaubenden Tempo erklärt wird und englisch sprechen nur sehr wenige und dann auch rudimentär.

Letzten Endes hat alles geklappt und wir sind mit dem Zug noch 3km weiter gefahren um einem super langweiligem Stück zu entgehen und nicht zu spät anzukommen. Trotzdem mussten wir wieder nur an der Straße entlang laufen. Wenigstens war sehr wenig Verkehr und ein abgetrennter Gehstreifen vorhanden.

mehrere Rassen auf einem Feld

Das schönste ist der Zielort. In den Sommermonaten ein Hotspot. Santillana ist sehr gut erhaltener Ort mit jahrhundertealten Häusern. In der Nähe befinden sich auch die Höhlen von Altamira mit den steinzeitlichen Felsmalereien.

Unser Fenster, Glas außen Holzladen innen