Ein Tag in Dänemarks Hauptstadt wo die Fahrradfahrer die Hauptrolle spielen. Fahrradstreifen so breit wie sonst Straßen für Autos. Eigene Brücken und Hochstraßen für die Zweiradfahrer und Fußgänger. Sehr wenig Parkplätze, keine Parkhäuser zumindest in der Innenstadt.
Schwer zu erkennen aber im Hintergrund ist die extra Brücke zu erkennen.
Der Wunsch den Europäischen Fernwanderweg E1 von Flensburg aus ans Nordkap zu vollenden hatte sich schon kurz nach der Durchquerung durch Deutschland eingestellt. Nun ja, nicht alle Wünsche gehen schnell in Erfüllung, aber die eine oder andere kürzere Wanderung habe ich ja seitdem unternommen.
Für dieses Jahr war wieder eine lange Wanderung entlang des grünen Bandes, also der ehemaligen innerdeutschen Grenze geplant. Kurz vor deren geplanten Beginn hat Norwegen für vollständig geimpfte seine Grenzen geöffnet. So haben wir uns kurzfristig entschlossen Norwegen einmal kennenzulernen und den Olavsweg gewählt um die Anforderungen besser einzuschätzen zu können die an eine lange Wanderung durch Gebiete abseits der Zivilisation gestellt werden.
Eine Anreise mit dem Flugzeug möchten wir wenn möglich vermeiden und so haben die Recherchen ergeben, wir kommen mit Zug und Fähre hin.
Heute also beginnt der 1. Teil von der Haustür in Trostberg weg mit dem Zug nach Kopenhagen.
Abfahrt um 6.39 Uhr und Ankunft am Ziel um 21.40 Uhr, nur 3x umsteigen. Alles hat ohne Stress und Probleme geklappt.
Die Herausforderung für uns war heute die 15h unter der FFP2 Maske, die Bewunderung für die, die das jeden Tag machen ist immens gestiegen
Hamburg Hauptbahnhof
Der Bahnhof abends bei der Ankunft, davor hat uns der Freudentaumel der Dänen über den Einzug ins Halbfinale bei der Fußballeuropameisterschaft empfangen.