Europ. Fernwanderweg E1

9. Tag von Plönersee nach Eutin

Ein wunderbarer Tag. Nur ein Schauer und den überstand ich im Café in Malente. Die paar Regentropfen dazwischen zählen nicht.

Anfangs sah es gar nicht danach aus, aber mit jedem Schritt wurde es besser.

Der Weg führte heute um einige Seen drumherum.

Noch am Plönersee traf ich den ersten richtigen Fernwanderer.

Clemens aus dem österreichischen Vorarlberg ist schon seit Februar unterwegs und wird seine Reise bis zum Nordkap fortsetzen. Wir haben natürlich ein wenig gefachsimpelt und Tipps ausgetauscht. Er wird noch bis Herbst unterwegs sein.

An der Kleidung seht ihr, richtig warm war es da noch nicht.

Aber die Sonne kam bald raus und natürlich gibt’s ein Foto vom See dazu.

Weiter ging es den See entlang und in der Ferne ist hier Bad Malente auch bekannt als Quartiersort der Fußballnationalmannschaft zur Zeit des Sommermärchens ( so etwas weiß natürlich mein Mann ). Von dieser Seite her ist dieser Ort keine Schönheit.

Der Weg dahin war umso idyllischer.

Dann ging es rein nach Malente

Dort sind alle Bäume die direkt neben Wegen stehen durchnummeriert, auch die abgestorbenen.

Weiter um den nächsten See, fast ganz drumherum. Das kurze Stück das fehlt gehört den Autofahrern damit sie es nicht so weit nach Eutin haben. Es wurde mal wieder stürmisch und sogar ein Binnensee hat dann eine kleine Brandung.

Dann mal ein richtiger Wegweiser von meinem Wanderwege.

Hier ein paar Eindrücke von Eutin. Die Natur vor den Toren und dann die Stadt mit einem imposanten Schloß

Hier der krönende Abschluss. Ob dieses Haus jemals verkauft wird. Vollgestopft bis oben hin. Alles echt, das sind keine Bilder an den Fenstern.

Europ. Fernwanderweg E1

8. Tag von Preetz nach Plön

Meine Regenjacke und ich hatten heute Besonderes zu leisten.

Sie, weil trotz aller guten Wünsche für viele Regenpausen, praktisch ihr Dauereinsatz gefragt war.

Und ich, weil eine geplante Tour von 27km scheinbar nicht reicht. Heute war eine extra Runde von 5km fällig.

Tja das Wetter meinte es heute nicht besonders mit mir. Stürmische Winde und der Regen waren ständige Begleiter. Die Pausen habe ich in Bushäuschen verbracht und Photos gibt es deswegen von unterwegs nur wenige.

Der Weg führte durch die Schleswig Holsteinische Schweiz. Aus bayerischer Sicht etwas übertrieben, aber heute war es ein ständiges Auf und Ab und es kamen sogar etwa 250 Höhenmeter zusammen. Fast immer am Wasser entlang. Ich bin hier in einem wunderschönen Seengebiet unterwegs. Matsch war mein ständiger Begleiter.

Hier musste ich durch ein Gatter, wie auf der Alm. Hier werden sogenannte Robustrinder, das ist eine langhaarige Rasse, entlang eines Sees zur Landschaftspflege eingesetzt.

Das Foto stammt von einem anderen Tag, deswegen mit Sonne und Stroh.

Die Jacke hat ihren Einsatz mit Bravour bestanden, absolut dicht und ich bin es langsam gewöhnt, das lange Laufen auch mit nassen Füßen am Schluß.

Der kleine Film des Tages am wurde am Nachmittag während einer Regenpause aufgenommen. Es zeigt Plön von der Ferne.

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Dieses Video existiert nicht

Abends war dann endlich Schluss mit Regen und ihr seht noch etwas von der Innenstadt