Europ. Fernwanderweg E1

20. Tag von Soltau nach Behringen bei Bispingen

Traumhaftes Wetter, einsame Kiefernwälder, schnurgerade Wege und viel Sand prägen den heutigen Tag.

Die Lüneburger Heide besteht hauptsächlich aus Wald und wenig Heide. Zwischendurch zeigen sich auch solche Ausblicke.

Sogar ein schmaler Pfad, statt der breiten Trassen war einmal dabei

Ich war heute mal in einer Tourist Info und habe mir ein paar Tipps geben lassen. Die Entscheidung ist gefallen. Ich werde für die nächsten drei Tage den Weg wechseln. Hier führt teilweise auf gleicher Strecke wie der E1 der Heidschnuckenweg. Der hat den Vorteil in landschaftlich reizvollerer und abwechslungs-reicherer Umgebung zu verlaufen. Mein Weg führt quasi nur durch die Wälder auf sandigen Wegen bzw. Teerstrassen und davon habe ich jetzt schon reichlich gehabt.

In Bisspigen besuchte ich eine Kirche, deren Grundsubstanz aus dem 14 Jahrhundert stammt.

o einsam wie ich teilweise unterwegs bin ( das ist keine Klage sondern nur eine Feststellung ), da trifft einen die Zivilisation schon mal wie ein Hammer.

Der Ortseingang ist eine Autobahnauffahrt

Quadbahn

Ralf Schuhmacher Kartcenter

Snow Dome

Döner, Currywurst, Pizza Bude in einem

das verkehrte Haus

und eine riesige voll mit Straßen und Fußwege durchzogene Fläche. Da sollen wohl noch mehr solcher Wunderwerke entstehen. Ganz groß in 20 Meter Höhe obendrüber prangt dann das Schild

Naturpark Lüneburger Heide 5km

Der ist dann auch noch da.

Das weiße Gebäude ist der Snow Dome, da kannst zu jeder Jahreszeit Ski fahren, braucht es im Norden scheinbar unbedingt.

Jetzt noch zu etwas Erfreulichem. Der Garten meiner Pension. Die Wirtin hat ein Faible für Rhododendren. Die wachsen hier häufig und stehen,je nach Sorte, in voller Blüte.

Europ. Fernwanderweg E1

19. Tag von Müden nach Soltau

Heute habe ich mich bei der Tagesetappe, die auch noch recht lang war, beeilt.

In Soltau gibt es ein Filzmuseum und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem es bis 18.00 Uhr geöffnet hatte, war Zeit für einen ausgiebigen Besuch.

Hier gab und gibt es eine Filz herstellende Fabrik, sodass dieses Thema hier Tradition hat.

Der Weg hierher war zum Teil sehr sandig. Da war Schuhe auslehren öfter angesagt, bzw. das Austesten wie viel Sand in den Schuhen halte ich aus. Anstrengend ist das natürlich auch auf diesem lockeren weichen Boden zu gehen.

Tolle Objekte sind zu sehen.

Meine gefilzte Sitzunterlagedie außen am Rucksack steckt, wurde natürlich gleich registriert.