Europ. Fernwanderweg E1

59. Tag Heidelberg

Heute geht es zu Fuß zuerst nur den Berg hinunter zur Haltestelle. Der Bus bringt uns in die Innenstadt von Heidelberg. Dort machen wir es uns in einem Café gemütlich und frühstücken ausgiebig. So gestärkt begeben wir uns auf den Weg durch die Stadt. Internationale Gäste schlendern durch die Straßen und Gassen ein Gewirr aus vielen Sprachen. Ein Besuch auf dem Schloß bzw. was davon übrig ist, gehört zum Pflichtprogramm. Viele prächtige Häuser, etliche davon in exponierter Lage gehören studentischen Verbindungen. Hier eine kleine Fotogalerie.

Diesen Ausblick habe ziemlich genau vor vierzig Jahren bei meiner Abschlussfahrt auch genießen dürfen. Daran erinnere ich mich noch.

Europ. Fernwanderweg E1

58. Tag von Birkenau nach Ziegelhausen

Ich verlasse Birkenau, ein eher unscheinbarer Ort über eine lange Straße. Steil hinauf geht’s wieder einmal. Die Aussicht belohnt die Mühen.

Oben angekommen treffe ich die zwei Damen vom gestrigen Frühstück. Für sie ist heute Schluß in Heidelberg.

Viele dicht bewaldete Hänge, grüne Wiesen, wenig Ackerbau, und steile Streuobstwiesen prägen das Bild.

Da ich heute einige längere Unterhaltungen führe, begegnen wir uns noch zweimal. Ja tatsächlich begegnen mir heute unterwegs mal ein paar Menschen, ist ja eine echte Seltenheit.

Die ersten Blaubeeren sind reif, an denen kann ich auch nicht einfach vorbei gehen.

Nach der Hälfte des Weges komme ich an diesem Aussichtsturm vorbei.

12 Stockwerke zu je 16 Stufen führen hinauf. An die Sportler meiner Familie. Hier gibt’s einen Wettlauf hinauf, das ist die Siegerliste.

Mir hat die Aussicht im zehnten Stock gereicht. Die offene Gitterkonstruktion führte zu weichen Knien und ich war froh wie ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

Erde und Felsen haben hier häufig eine rote Farbe.

Mit dem Ort Ziegelhausen erreiche ich den Neckar. Hier lege ich einen Tag Pause ein. Heidelberg liegt vor der Haustür und das wollen Alfons und ich noch zusammen genießen, dann bin ich wieder endgültig allein unterwegs.

So erblicke ich den Ort noch auf dem Berg.

Das ist die Aussicht aus unserem Fenster. Leider führen links und rechts neben dem Neckar breite Straßen entlang und der Geräuschpegel beherrscht das Tal. Mit einem gemütlichen Spaziergang am Fluss ist da nichts.