In der Nacht muss es tatsächlich Minusgrade gehabt haben. Anfangs regnete es nämlich und in der Früh lag ganz leicht Graupel auf dem Boden und ein paar gefrorene Wassertropfen an der Zeltstange in Bodennähe machten mir deutlich im Moment ist es s..kalt, es fühlt sich nicht nur so an.


Es war klar, ich muss nicht ganz so früh aufstehen, da der kleine Laden am Ort erst um 9 Uhr öffnet. Wasser und ein wenig Essen für Tagsüber mehr wollte ich nicht. Ich kam dann noch an einer Bar vorbei und gönnte mir einen selbstgebackenen Kuchen mit dem schon obligatorischen Espresso. Den Kuchen hat mir der Wirt extra gezeigt, weil der unter einem Tuch gut versteckt war. Fand ich echt nett, weil ich wollte erst ein s der üblichen fertig abgepackten Gebäckstücke nehmen. Cañada de la Cruz hat etwa 160 Einwohner. Normalerweise sitzen ja hauptsächlich Männer dort rum. Aber Samstag in diesem Dorf ist es scheinbar der Brauch, dass die Frauen alt wie jung extrem fesch herausgeputzt, teilweise mit Kindern genauso gut gekleidet dort frühstücken. Binnen kürzester Zeit waren 40 weibliche Gäste da und der Wirt hatte echt zu tun.

Heute hat es dann sogar die Vliesjacke unter der Regenjacke gebraucht samt Handschuhen es war einfach zu kalt.



Leider 10 km neben einer überörtlichen Straße zu gehen und nicht immer war Platz für Fußgänger. Hier die frühere Straße, oft auf Feldern oder zur Not auf dem Seitenstreifen.


Die ersten schneebedeckten Gipfel kommen in Sicht.

Heute zelte ich mal nicht im Dreck,Matsch oder Lehm, trotzdem reicht es mir jetzt und morgen bin ich in einem Hotel. Es ist alles so dreckig, da fühle ich mich einfach nicht mehr wohl in meiner Haut.
Tatsächlich ist der Dreck auch das, was uns am Camping am meisten stört. Und er kommt ja auch meistens in Kombination mit schlechtem Wetter daher …
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