von Tarifa nach ...

6. Tag 14.2.25 von Castillo de Castelar nach Jimena de la Frontera

Gestern habe ich noch gelästert über die ständig geteerten Straßen. Heute wäre ich manchmal froh gewesen auf welchen gehen zu können. Leider waren heute sehr viel matschige Feldwege im Angebot. Man kann es mir also nicht recht machen, so wie es ausschaut. Da läuft es sich auch nicht so schnell und teilweise auch recht mühsam. Am Ende des Tages habe ich dementsprechend ausgeschaut Schlamm bis zu den Knien hoch verziert meine Hose.

Es gibt natürlich auch Positives zu berichten das Wetter spült richtig toll mit 18° sagt meine App. In der Sonne ist es natürlich deutlich wärmer. Mein Hut ist mein unverzichtbares Kleidungsstück geworden.

Leider recht eintönig, nur die Kamille duftete intensiv
Solche Teilstücke gabs zu Hauf
Siesta im Schatten am Wegesrand
Jede Senke war gut gefüllt
Zwischendurch auch ein angenehmes Auf und Ab

Wenn es immer flach dahingeht, stellen sich automatisch einige Zipperlein ein. Darum bin ich schon immer froh, wenn der Weg ein wenig abwechslungsreich verläuft.

Zwischendurch waren meine Schuhe doppelt so schwer

Zu diesem Zeitpunkt war die Hose noch nicht so dreckig

Endlich einmal im Schatten von riesigen Eukalyptusbäume

Darüber war ich grundsätzlich erst mal froh, denn heute musste ich wirklich lange Zeit in der pralle Sonne marschieren. Da wurde mir schon ganz schön warm. Aber ihr seht, im Schatten bleibt das Wasser natürlich noch länger stehen als in der freien Landschaft.

auch mal angenehme Teilstücke zwischendurch
Jimena de La Frontera

Ihr könnt sehen, die Burg liegt wieder weit oben und am rechten Hang herab zieht sich der Ort. Es war also zu erwarten, dass es im Ort sehr steile Straße geben wird und ich wurde nicht enttäuscht. Zusätzlich habe ich mir das Leben noch schwer gemacht, indem ich einkaufen gegangen bin. Mit 5 l Flüssigkeit plus Proviant für zwei Tage war ich dann wirklich schwer beladen. Aber in diesen Fällen ist es wirklich am hilfreichsten sich langsam Schritt für Schritt vorwärts zu kämpfen und nicht weiter darüber nachzudenken wie mühsam es sich grad läuft.

Oberflächliches Erdreich ist für die Kletterpflanze nicht da, trotzdem hat sie eine beachtliche Größe erreicht

Kurz nach dem Ort befindet sich ein Campingplatz, einer der wenigen auf meiner Route. Nachdem er mir einen annehmbaren Eindruck vermittelte, hab ich beschlossen, heute hier mein Lager aufzuschlagen

Tatsächlich habe ich eine schöne Parzelle zugewiesen bekommen, rundum mit einer hohen Hecke umrandet, vermittelt er sowas wie Privatsphäre.

Ein Gedanke zu „6. Tag 14.2.25 von Castillo de Castelar nach Jimena de la Frontera“

  1. Ist ja übel, der Schlamm! Wir haben für solche Situationen ja immer gern ein paar Gamaschen im Rucksack, dann muss man die Hose nicht so oft waschen. Aber für Spanien hätte ich sie vermutlich auch nicht eingepackt, da hätte ich eher mit Staub gerechnet. Schöner Campingplatz! 😄

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