Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

33. Tag 28.7. von Dørålsæter bis zur Bjørnhollia

Seit 3 Tagen denke ich mir schon, das meine Isomatte etwas Luft verliert. Seit heute ist klar, sie muss irgendwo ein kleines Loch haben.  Sie ist in der Früh nicht vollkommen platt, aber viel fehlt nicht. Nachdem ich seit zwei Tagen wieder mal mit komplett nassen Schuhen und Socken laufe, habe ich beschlossen in einer Hütte zu schlafen.  Diese hier ist allerdings Luxus.  Mit Dusche, Abendessen und Frühstück . Das hat in Norwegen seinen Preis,  aber heute gönne ich mir das. Bis jetzt war das Wetter trocken,  wie versprochen und beinahe hätte ich doch das Zelt aufgebaut.  Bin aber froh mich für den Luxus entschieden zu haben,  gerade schüttet es unglaublich.  Der Wind bläst sowieso,  ich bin ja immer zwischen 1000 und 1500 Meter unterwegs. Landschaftlich wars wunderschön und vom Anspruch auf den mit viel Geröll und Felsen gespickten Weg, ganz okay. Gerade habe ich erfahrene Norwegen Wanderinnen aus Deutschland getroffen,  die mir erzählt haben,  das das Rondane Gebiet deutlich anspruchsvoller als das Jontunheimen ist. Das hatte ich genau anders rum gesehen. Also wer weiß,  vielleicht mache ich die geplanten Abschnitte doch noch mal. Also hier noch ein paar Bilder von einem schönen Tag.

Nachdem ich keinen Platz reserviert habe   schlafe ich im Dormitorium unterm Dach.  Ist aber auch super hergerichtet.  Nachdem wir nicht viele sind, wurden die Betten, jedes ist numeriert, mit weitem Abstand vergeben.  Ich finde es ganz okay.

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