Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

32. Tag 27.7. bis Dørålsæter

Bei den Planungen von Tourem, orientiere ich ich mich an Tourenvorschlägen in Büchern und auf den jeweiligen Tourismusseiten. Dann werden vorgeschlagene Routen im Netz mit GPX Daten heruntergeladen. Ich schaue mir Etappenlängen, zu bewältigende Auf -und Abstiege an und zu guter Letzt auch das Gelände auf Google Earth. Ich plane mit komoot und da kann ich eigentlich alles recht gut einschätzen.

Aber ich muss feststellen,  dass die geplanten Touren im Dovrefjell und jetzt im Rondane deutlich anspruchsvoller als gedacht sind. Die geplanten Etappenlängen kann ich nicht bewältigen und bei einigen Passagen komme ich fast an meine Grenzen. Bis jetzt wurde es nicht gefährlich, aber ich muss umplanen  und alles an meine körperlichen Fähigkeiten anpassen.

So habe ich beschlossen jetzt noch 3 Tage zu laufen, dann komme ich an einen Ort von dem aus eine Heimreise möglich ist.

Es können ja auch mal 4 Wochen wandern reichen.

Heute gibts viele Bilder hintereinander die einen von zwei Aufstiegen und Abstiegen dokumentieren und vielleicht zeigen was ich zwar schaffe, aber nicht jeden Tag.

Ein bisschen Wehmut schwingt mit, andererseits habe ich, vor allem im Fjell doch unvergleichliche und unvergessliche Landschaften gesehe und kann dankbar sein in meinem Alter noch so fit zu sein.

Da gehts rauf, das erste Mal
So schauen die Birken kurz vor der Baumgrenze aus
die Wolkendecke reißt kurz auf

Dann beginnt der zweite Aufstieg

Ein Blick zurück
und ein Zweiter
und ein drittes Mal zurück
nach jeder Kurve eine neue Überraschung
ein bisschen Erholung
ein letzter Blick zurück
entspannter Rest abwärts

Ab morgen soll dann das Wetter nach zwei kalten regnerischen Tagen trocken und ein wenig sonnig werden.  Das wird hoffentlich ein schöner Abschluss.

2 Gedanken zu „32. Tag 27.7. bis Dørålsæter“

  1. Liebe Martina,

    Es gehört viel Mut dazu, sich seinen eigenen Grenzen und Erwartungen zu stellen und dann eine entsprechende Entscheidung zu treffen. Großen Respekt vor deiner Leistung, für mich sehen die von dir beschriebenen entspannten Abschnitte schon schwierig genug aus. Wenn ein bisschen Wehmut mitschwingt, heißt es ja, dass du trotz aller Herausforderungen eine schöne Zeit hattest. Wir wünschen dir noch ein gutes Ankommen an deinem Abfahrtsziel, eine gute Heimreise und ich freue mich auf ein baldiges Telefonieren.

    viele liebe Grüße;

    Beate

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  2. Was du da leistest (mental und physisch), das finde ich absolut bewundernswert. Vier Wochen Wandern unter den Wetter- und Geländebedingungen ist bestimmt sehr herausfordernd. Hut ab! 👍😀

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