von Hemavan zum Nordkap

31. Tag 18.8.23

Von der Flussmündung zum Berg Unna Nanas (in der Nähe)

Wieder ein langer Tag. Beim Aufwacheentdecke ich, mein Zelt ist außern weiß, das heißt der erste Frost zeigt sich. Allerdings nur auf meinem Zelt.

Das Klettern auf den Felsen um über die Hängebrücke zu gelangen war nicht so dramatisch wie es den Anschein hatte.

Stolpern darf man nicht, alles offen zwischen den Streben

Weiterhin durch das Talbis der Fluss eine lautstarke,spektakuläre 90° Kurve vollzieht.

In der Kurve ist wohl auch ein Wasserfall, deshalb der Geräuschpegel. Leider stehe ich weit oben und die Bäume versperren die freie Sicht

Der Weg wechselt das Tal. Nachdem ich wieder auf 400 Meter Höhe bin, präsentiert sich ein deutlich anderer Bewuchs. Könnte auch bei uns in den Bergen sein.

Hier durfte ich nicht zimperlich sein, die schwang extrem

Ordentlich bergauf gings bis ich zur Mittagszeit in der Dividalshytta eintraf. Ganz praktisch, denn dort machte , wie gestern eine lange Mittagspause und kochte etwas aus meinem Vorrat. Ich traf eine Holländerin an und auch hier entspann sich ein interessantes Gespräch. Nachdem sie sehr am wandern interessiert ist, tauschten wir uns ausführlich über verschiedene Blogs aus, die Wanderer so unterhalten. Wir kannten beide teilweise dieselben. Nach einer Stunde machte ich mich wieder auf den Weg, immer noch steil bergauf. Nach 10 Minuten war die Hütte nur noch ein kleiner Punkt.

Innenansicht

Oben breitete sich wieder eine ganz andere Landschaft vor mir aus.

eine karge Schönheit
das dürfte der breiteste Fluss sein, den ich je queren musste

Im Moment bläst oben, ca 800-950 Meter hoch, immer starker Wind und jedes Mal denke ich wenn ich um einen Berg rum gehe dann sollte ich Windschatten vorfinden. Leider beginnt dann wieder ein neues Tal und der Wi d wechselt die Richtung. Gar nicht so leicht einen Platz zu finden, bei dem ich ein gutes Gefühl, was die Standsicherheit meines Zeltes betrifft, habe. So zieht sich der Tag etwas in die Länge, nach 18 Uhr möchte ich normalerweise nicht mehr unterwegs sein, aber es hilft nichts. Noch dazu muss ich das Tal queren. Dieses ist mal so richtig sumpfig und nass. Ich bin ganz schön dreckig geworden.

der heutige Blick aus meinem Zelt, ihr seht, ich bin auf einem Hügel

Auch heute war es trocken, wenn auch deutlich weniger Sonnenschein.

Ein Gedanke zu „31. Tag 18.8.23“

  1. Hello Martina!, i found the little piece of paper ( again) ill see that you managed to conplete your dream. BRAVO!
    I finished too…but that was a lot shorter!
    I didnt find your coat..i have been looking good in 2 huts, it was allready gone.
    I hope you have recovered, regards Pia ( from the Netherlands)

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