von Hemavan zum Nordkap

14. Tag 1.8.23

Von Tjidvakvalle bis zum Fuße des Båråk

Früh um halbsechs bin ich wach geworden. Bis ich gefrühstückt hatte und alles eingepackt war, war es sieben Uhr. Für den heutigen Tag ist starker Regen mit abendlichen Gewittern vorausgesagt.  Also habe ich im Moment noch Glück mit dem trockenen Morgen.  Den Rest des Berges hinauf war echt entspannt,  im Gegensatz zum gestrigen Teil der super steil war.

Auf dem Berg habe ich sogar drei Zelte gesehen,  das hätte ich gestern bestimmt nie gemacht bei den Gewittern. Auf der anderen Seite des Berges wieder runter genauso entspannt.  Inzwischen hatte mich jemand eingeholt und unten am Ser wartete auch schon jemand. Das Boot war für 9.15 Uhr angesagt, da hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit. Der Wind blies heftig und jeder zog nach und nach alle warmen Klamotten die noch im Rucksack waren, einschließlich der Regenkleidung.

Pünktlich traf das Boot mit vier Passagieren ein, die sich dann auch gleich Richtung Süden aufmachten

Die 6km lange Überfahrt konnten wir noch im Trockenen absolvieren, dann setzte der versprochene heftige Regen ein. Die beiden jungen Herren waren mal deutlich schneller als ich und so war ich gleich allein. Bei so einem Wetter stellt sich bei mir bald der  Fatalismus ein, es hilft ja nichts. An die Vorhersage das sich bis Freitag nichts ändern soll,  mag ich gar nicht denken.

Schritt für Schritt geht es stetig weiter.   Die Regenkleidung hält nach einiger Zeit bei solchen Wassermengen auch nicht mehr dicht. So maschiere ich die 11km die ich angedacht hatte ohne Pause vor mich hin. Genau dann hört es das Regnen auf und auch ein kleines Plätzchen am Bach ist in Sicht. Das sind echte Glücksmomente.

Also Zelt aufbauen,  alles ausziehen, denn ich bin bis auf die Haut nass. Gut das wenig Wind weht und ich nicht friere. Essen kochen und trockene Kleidung anziehen. Inzwischen verpacke ich die komplette Ausrüstung, die auch auf wasserdichte Packsäcke verteilt  ist, zusätzlich in einen Müllsack, so bleibt auch wirklich alles trocken, denn über den Rücken und Boden kommt im Laufe des Tages doch Feuchtigkeit in den Rucksack.

Morgen gehts dann rsuf auf 1100 Meter und am Ende des Tages wartet eune Norfallhütte. Da drin soll man zwar nich übernachten aber ein Ofen und Brennholz sind da und so hoffe ich das ich morgen alles trocknen kann. Das ist morgen früh nämlich der grausige Teil des Morgens,  die nasse Kleidung anziehen.

Ein Gedanke zu „14. Tag 1.8.23“

  1. Hallo Martina, ich lese täglich deinen Blog, bewundere deine Zähigkeit und freu mich, dass ich nicht dabei se

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