Von der Brücke bei der Rävjallstuga zur Sjnultje
In der Früh wars ein wenig trüb und die ersten 5km durch super feuchten Wald führten steil bergauf. Meine Beine waren scheinbar schlapp von der gestrigen bergigen Etappe und so schleppte ich mich etwas mühselig aufwärts. Oben war die Aussicht nicht besonders, recht eintönig und immer leicht aufwärts. An der Kante zum Abstieg dann wieder eine einmalige Aussicht.



Heute war mit 27km eine lange Etappe angesagt die ich auch nicht abkürzen konnte. Der Weg führte durch ein Schutzgebit für Zwerggänse und es ist nur an zwei Stellen erlaubt zu zelten.

Ab dem Schutzgebiet wäre es eigentlich entspannt geworden. Aber leider machten mir herannahende Gewitter echt Stress. Links und rechts hinter den Bergen donnerte es und die dunklen Wolken kamen rüber ins Tal. Ich bekam Gott sei Dank nur den Regen ab. Kaum war alles vorüber kündigte sich weit voraus und hinter mir die nächsten Unwetter an. Ich konnte mir halt nicht sicher sein was davon bei mir ankommen würde und so legte ich einen Zahn zu.




Völlig geschafft kam ich am Ziel an. In der Nähe des Sees steht eine Schutzhütte. Aber natürlich haben sich die dunklen Wolken alle im Laufe des Abends verzogen. Die Hütte ist Gold wert, denn in dem Seenreichen Gebiet wimmelt es von Mücken und so war kochen und essen doch noch entspannt im Häuschen möglich. Nachspeise gabs auch noch, die ersten Moltebeeren sind reif.

Inzwischen haben sich noch vier weitere Zelter eingefunden. Für das, das ich seit zwei Tagen nur 4 Leute getroffen habe, ist also richtig was los.
Du bist ja echt hart, hätte in die Hose gemacht 😂
Liebe Grüße Marianne
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