von Tarifa nach ...

2. Tag 10.2.25 von Sevilla nach Tarifa

Am Vormittag war erst mal die Suche nach einem Geschäft angesagt, dass Gaskartuschen verkauft. Es stellte sich dann als schwieriges Unterfangen raus. Die große Decathlon Kette hatte nur Stechkartuschen für Camper im Sortiment. Im allerkleinsten Laden, wahrscheinlich hatte der Verkaufsraum nicht mal 25qm wurde ich fündig. Der Busbahnhof liegt etwas außerhalb der Innenstadt sodass ich doch noch Einiges zu sehen bekam.

akkurat geschnitten und die ersten Blühen zeigen sich

In drei Stunden ging’s dann mit dem Bus nach Tarifa, wo ich auch heute noch einmal in einem Bett schlafe bevor es morgen endlich losgeht.

Kitesurfer bei ihren akrobatischen Sprüngen

Ein echtes Schauspiel

Der südlichste Zipfel ist eine vorgelagerte Halbinsel die nur mit Führung betreten werden darf. Aber Mittelmeer und Atlantik werden durch diesen Weg dahin getrennt.

der südlichste Landspitze

Eine zerfallene Festung und viele Neubauten, besonders ansehnlich schaut es nicht aus.

von Hemavan zum Nordkap

18. Tag 5.8.23

Von Kvikkjokk zur 2. Brücke im Sarek Nationalpark

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend zu dritt und zusammen mit Palle, den eine jede von uns während des Weges schon getroffen hatte ein ausgiebiges Frühstück. Abschiede fallen immer schwer und da machte der von Mary keine Ausnahme.  Elisa und Palle werde ich sicher mal wieder bis Abisko treffen.  Erst kurz nach 10 Uhr machte ich mich bei schönstem Sonnenschein auf den Weg. Erst mal gleich durch einen Teil von Lappland, die Region gehört zum UNESCO Welterbe.

Zum großen Teil führte der Weg durch  Wald
ellenlange Bohlenwege, wenn sie trocken sind super begehbar
endlich die erste freie Sicht
da musste ich natürlich rasten und die Aussicht bei einer Tasse Kaffee genießen
Glitzern im Sonnenlicht
Sumpfiges Gelände, alles führt Hochwasser laut den Schweden,  da es die letzten 3 Wochen so viel geregnet hat

Später kam ich noch zum Sarek Nationalpark. An einer Ecke dieses riesigen Gebietes führt der Kungsleden durch. Ansonsten gibt es keine markierten Wege

Heute merke ich deutlich das Wochenende ist. So viele Wanderer sind mir noch nie begegnet. Man ist trotzdem die meiste Zeit allein.

Selbst das Militär hatte heute Geländemarsch. In vielen einzelnen Gruppen begegneten mir lauter junge Frauen und Männer in Uniform und schwer bepackt, wobei sie nicht allzu angestrengt ausgesehen haben.

Wieder mal steht mein Zelt nahe eines wild dahin rauschenden Baches. Unter einem malerischen Blätter -und Nadeldach schreibe ich im letzten Sonnenlicht das demnächst hinter den Bergen verschwinden wird, diese Zeilen.