Camino del norte

3. Tag 6.4.23

Von Hondarribia nach Pasaia

Nach einem super Frühstück starteten wir in einen sonnigen Tag, vormittags sogar windstill. Wir hatten uns vorab schon entschieden, wegen der spektakuläre Aussichten den Weg über die Berge zu nehmen. Das bescherte uns erstmal einen ordentlichen Aufstieg. Aber die Anstrengung war es wert. Rechts die Atlantikküste und links der Blick in die Berge.

Der Platz vor dem Hotel, in der Früh um 8 Uhr noch menschenleer

Unterwegs hätte der Weg uns den Berg hinab geführt , aber eine einheimische Familie überredete uns weiterhin oben zu bleiben. Später würden alle Wege in unserem Zielort zusammenführen. Diese Entscheidung haben wir dann zwischenzeitlich doch etwas bereut. Releativ ausgesetzt ging es an versicherten Felsen entlang. Super Aussichten!

Der Blick zurück

Aber natürlich wars die Kraxelei wert und es schadet ja nicht ab und zu über seinen Schatten zu springen. Die Aussichten waren atemberaubend.

Heute schlafen wir stilecht in einer Pilgerunterkunft hoch oben am Hang über dem Ort

Rechts oben das Gebäude, vorne die Kapelle und der hintere Teil die Pilgerherberge mit 14 Schlafplätzen

Eine internationale Gemeinschaft aus Holland, Litauen, Deutschland und Spanien hat sich eingefunden. Ein recht unterhaltsames Grüppchen.

Hauptplatz mit vielen Lokalen
Der Blick aus dem Fenster des Schlafsaals
Aussicht von der Kapelle

Camino del norte

2. Tag 5.4.23

Von Hendaye nach Hondarribia

Ein sonniger frühlingshafter Tag erwartete uns. Morgens noch etwas frisch, aber eigentlich bestes Wanderwetter. Als erstes gings zur spanischen Grenze und dem offiziellen Beginn des Pilgerwegs auf einem Steg über dem Bidasoa.

Vier Brücken hintereinander
der Beginn

Weiter durch den Ort Irun

außen an sehr vielen Häusern ein regelrechter Kabelsalat
die erste Tapasbar mit dem typischen aufgehängten Schinken

Dann wollten wir natürlich auch einen Pilgerpass erwerben, haben uns aber ziemlich schwer getan das Büro der Padres zu finden. Nur mit Hilfe eines aufmerksamen Beobachters im 4. Stock eines Hauses der uns hinterher pfiff, haben wir das richtige Haus und den Eingang dazu gefunden. Von außen gabs keinerlei Hinweise.

Kurz nach Irun haben wir gleich mal den offiziellen Pilgerweg auf Grund der Empfehlung unseres Wanderführers verlassen und einen Abstecher nach Hondarribia unternommen. Die Bilder sprechen für sich. Die malerische Altstadt ist es allemal wert und wir beschlossen unseren Tag hier zu beenden.

Unser Hotel

mit altem Treppenhaus

Die Boote liegen verstreut vor Anker
und an der Hafenmauer aufgereiht die Ruderboote um zu den Booten zu gelangen

Hier noch ein paar der lebensgroßen Figuren die bereits in der Kirche für die Osterprozession bereit stehen. Diese werden von Trägern unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und Besuchern durch die Straßen getragen. Das ist Schwerstarbeit.